Vorab: Mir ist bewusst, dass ich mit diesem Beitrag den Startschuss zur Themenvermischung gebe, denn man soll sich ja tunlichst nur auf das fokussieren, um das es auf der Homepage geht. Aber soll ich dir was sagen? Regeln sind, zumindest was mein Onlineleben angeht, nicht mein Ding. Du kannst also schon mal davon ausgehen, dass ich hin und wieder hier Themen teile, die nichts mit dem Schreiben zu tun haben. Vielleicht magst du mir einen Kommentar dalassen, wie du das findest. Mich interessiert nämlich, ob die Menschen, die diese Thesen in die Welt setzen recht haben oder ob diejenigen, die diverse Blogs lesen so sind wie ich – neugierig auf andere Meinungen und offen für Themen, die nichts mit dem Schreiben zu tun haben.
Ich hoffe, du hast das letzte Wochenende gut überstanden. An dem Ort, an dem ich mich aufgehalten habe (Hummeltal, bei Bayreuth) waren es muckelige 38 Grad. Ich hatte bisher wenig Probleme mit warmen Wetter, ich mag alles über 25 Grad nicht gern, aber es ist nicht so, dass ich völlig gelähmt bin. Wenn die Temperaturen zu sehr schwanken, bekomme ich manchmal Kopfschmerzen, aber auch die überlebe ich meistens. Also habe ich diese Hitzewelle mit feuchten Handtüchern und viel Flüssigkeit ganz gut überstanden. Und das, obwohl wir uns überwiegend im Dachgeschoss aufgehalten haben. Die Erschöpfung kam, als es kühler wurde. Als hätte mein Körper sich überlegt, so lange durchzuhalten, bis er gefahrlos entspannen kann. Denn niemand kann mir erzählen, dass er die heißen Tage relaxed angegangen ist.
Als die ersten Warnmeldungen über NINA kamen, war ich ehrlich gesagt genervt. Ja, 30 Grad ist wirklich warm, aber ist das eine Meldung in einer Warnapp wert? Finde ich immer noch nicht und verstanden habe ich es auch nicht. Bei ein paar Grad mehr sah das schon ganz anders aus. Diese Temperaturen über diesen langen Zeitraum sind definitiv nicht normal, zumindest nicht hier. Und die nächste Hitzewelle ist schon auf dem Weg. Wir haben für unsere Katzen erst mal Kühlmatten gekauft, denn die Süßen hat das Wetter total geschlaucht. Für uns haben wir nur popelige Ventilatoren, denn den Kauf einer Klimaanlage habe ich immer weit von mir weggeschoben. „Die paar warmen Tage im Jahr.“ – „Früher war es auch schon warm.“ Ja, ich gebe zu, ich gehörte auch zu denen, die nicht einsehen wollten, dass sich das Wetter verändert hat. Doch nach diesem Wochenende, diversen YouTube Videos von Rettungskräften und Berichten in den Zeitungen habe ich meine Meinung geändert.
Offen bleibt die Frage was WIR tun können. Solange andere Länder mit unserer Welt umgehen, als hätten wir noch eine zweite auf Lager, reicht es nicht aus, wenn nur Deutschland etwas ändert. Wir müssen mit uns anfangen, das ist mir klar, aber reicht das? Ist es nicht schon längst zu spät? Die Folgen unseres Verhaltens haben wir doch schon die letzten Jahre mit den Überschwemmungen, den ständigen Gewittern und Trockenperioden bemerkt. Ich bin ehrlich gesagt ratlos. Jeder sollte einen kleinen Teil dazu beitragen, die Umwelt zu schonen, aber wo fängt man an und wo hört man auf? Kennst du die Lösung? Kannst du sie mir verraten? Was tust du diesbezüglich? Vielleicht kannst du hier Tipps für andere teilen.
Entschuldige bitte, dass ich ausgerechnet meinen ersten Nicht-Autoren-Post für dieses Thema genutzt habe. Mich beschäftigt die Hitzewelle seit Tagen und ich musste meine Gedanken einfach loswerden. Wenn du dich darüber austauschen möchtest, schreibe mir gern in die Kommentare. Ich werde jetzt den restlichen, hoffentlich gleich kühlen, Abend genießen und wünsche dir ebenfalls eine entspannte Zeit.
