Nadine Edel
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Kategorie: Hinter den Kulissen

Person, die vor einer braunen Kiste mit Büchern steht

Buchmessen 2026 oder oh je, was hab ich mir dabei gedacht?

Posted on März 9, 2026März 9, 2026 by admin

Ich sehe gerade, dass ich im Jahr 2026 noch gar kein Lebenszeichen von mir gegeben habe. Das möchte ich jetzt ändern. In den letzten Tagen ist nämlich richtig viel passiert bei mir.

Zunächst habe ich soeben die vorerst letzte Überarbeitungsrunde gestartet. Im April sollen die Testleser das Manuskript bekommen. Mai, Juni, Juli werde ich nutzen um meiner Lektorin und der Korrektorin die überarbeitete Version zu geben. Zeitgleich wird mein Cover erstellt. Darauf bin ich besonders gespannt. Ich habe schon eine vage Idee, wie das Buch aussehen soll, aber ich lasse den Coverdesigner natürlich trotzdem freie Hand.

Für mich ist das alles wahnsinnig aufregend, weil ich ständig zwischen „Ich veröffentliche ein Buch!“ und „Was zur H*** hab ich mir da angetan?“ schwanke. Man hört so oft, dass Leute Bücher schreiben, sie aber nie zu Ende bringen. Warum also sollte ich zu denen gehören, die es schaffen? Mindestens einmal am Tag zweifle ich an mir, an dem Buch oder an der Welt. Das ist normal, sagst du? Ja, habe ich auch gehört. Aber schön ist es trotzdem nicht.

Ich habe eine ganz frische Neuigkeit für dich: Heute ist meine Teilnahme als Ausstellerin bei der RE Buch in Recklinghausen am 26. September 2026 bestätigt worden. Eigentlich wollte ich mein Buch erst zur Buch Berlin einen Monat später veröffentlichen. Ich bin nicht sicher, ob der Zeitdruck gut oder schlecht ist. Erfahrungsgemäß arbeite ich unter Druck besser.

Mehr News gibt´s erst mal nicht. Ich geh mal weiterschreiben.

Lass mir gerne einen Kommentar da. 🙂

Monatsrückblick Oktober 2025

Monatsrückblick Oktober 2025: Yay, geschafft!

Posted on Oktober 31, 2025Oktober 31, 2025 by admin

Ab jetzt möchte ich dich regelmäßig auf meiner Reise zum ersten eigenen Buch mitnehmen. Ich habe geplant, DKzL im Sommer zu veröffentlichen und möchte ein paar kleine Messen als Aussteller besuchen. Welche das sein werden, weiß ich noch nicht so genau. Das werde ich voraussichtlich im Januar planen.  

In der letzten Zeit habe ich schon öfter den Hinweis bekommen, dass ich ein Schreibtagebuch führen soll. Angeblich motiviert es dazu, regelmäßig dranzubleiben. Also habe ich es im Oktober ausprobiert und ich muss sagen, dass ich viel regelmäßiger geschrieben habe, wenn ich mir selbst Bericht erstatten musste. Klingt etwas seltsam, ist aber so. Das werde ich auf jeden Fall fürs Erste beibehalten.   

Nachdem ich mir die Folge von Dailyklappentext mit meinem Interview angehört habe, wurde mir klar, dass ich alles völlig falsch angegangen bin. Obwohl ich es besser wusste, habe ich gedacht, dass ich die Superheldin meines Lebens bin und natürlich nicht plotten muss. Immerhin weiß ich ja, was am Anfang, in der Mitte und am Ende passiert. Ich spoiler mal: Es hat natürlich nicht so funktioniert, wie ich es mir gedacht habe.  

Ich war schon fertig mit der Rohfassung und wollte zum Überarbeiten übergehen, nur um festzustellen, dass mein grobes Buch langweilig ist. Also habe ich was gemacht? Richtig, geplottet. Nicht bis ins Detail, aber doch schon kapitelweise, allerdings immer, bevor ich das Kapitel geschrieben habe und nicht die ganze Handlung vorab. Im Grunde habe ich noch mal von vorne begonnen. Ein paar Kapitel habe ich übernommen, die grobe Richtung auch. 

Mein Ziel für Oktober war: Rohfassung 2.0 fertigstellen. Ob mir das gelungen ist?  

Insgesamt habe ich weniger schwer damit getan, regelmäßig dranzublieben. Darauf habe ich jetzt seit ungefähr zehn Monaten gewartet. Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag mindestens eine Pomodoro (25 Minuten) zu schreiben. Wenn es mehr wird, ist das super, wenn nicht, dann bleibt es dabei. Falls ich es nicht schaffe, zum Beispiel, wenn ich unterwegs bin, dann ist das nicht schlimm, Hauptsache, ich mache danach einfach weider weiter. 

Diesen Monat habe ich beim Clubbooktober vom Club der Selfpublisher mitgemacht und muss sagen, dass es doch ganz schön viel Arbeit ist, für jeden Tag einen Post vorzubereiten und das noch zusätzlich zu den “Standardposts”. Daher ist mir das zwar von der reinen Schreibzeit abgegangen, aber ich kann trotz allem verkünden, dass ich es geschafft habe. Ich habe endlich meine Rohfassung fertig und habe mich diesmal nicht mehr so verloren gefühlt wie beim ersten Versuch.  

Ich habe auch festgestellt, dass der Herbst für mich offenbar eine gute Schreibzeit ist. Fast glaube ich, dass der Winter ebenso gut wird. Ich bin richtig im Flow und habe viele Ideen, nach denen ich im Sommer gesucht habe. Nachdem ich das Manuskript fertiggestellt habe, sind mir immer wieder kleine Details eingefallen, die ich in DKzL noch unterbringen will.  

Anfang des Monats habe ich mit einer Kurzgeschichte angefangen, die ich bei einer Ausschreibung einreichen wollte. Während des Schreibens sind mir so viele Ideen gekommen, dass ich beschlossen habe, dass es mein nächstes Buchprojekt wird. Es wird ganz anders werden als DKzL und auch kein schweres Thema haben. Was es sein wird, werde ich demnächst hier berichten. 

Für den Froschköniginnen-Award habe ich mich dafür gemeldet, eine Geschichte beizusteuern. Das wird mein Projekt für den Beginn des Novembers. Eigentlich hätte ich gerne den NaNoWriMo (den es ja so nicht mehr gibt) mitgemacht, aber ich fürchte, dass ich mit keiner Geschichte so weit sein werde, dass ich “mal eben” 50.000 Wörter schaffen werde.  

Alles in allem war der Oktober für mich sehr produktiv und so kann es gerne weitergehen.  

Monatsrückblick Juni 2025

Juni 2025: Überarbeiten und seine Folgen

Posted on Juni 30, 2025Juni 27, 2025 by admin

Ende Mai war es soweit: Bis auf zwei Kapitel am Ende hatte ich meine Rohfassung beendet. Das Problem: Ich wusste zwar, wohin ich wollte, fand den Weg dahin aber nicht. Mein Motto ist in dem Zusammenhang „Kommt Zeit, kommt Rat.“, denn gerade was das Schreiben angeht, ist es bei mir so, dass es nur gut läuft, wenn ich mir keinen Stress mache. Zum Beispiel finde ich die besten Ideen unter der Dusche, wenn ich nichts aufschreiben kann. Oder wenn ich auf dem stillen Örtchen sitze. Da habe ich üblicherweise auch nichts zum Schreiben dabei, sollte ich mir aber mal angewöhnen. Ich war also total happy, dass ich es endlich geschafft habe, wusste aber auch, dass die Überarbeitung noch mal sehr viel Zeit und Hirn in Anspruch nimmt.

Dann habe ich zufällig den Überarbeiten-Kurs von der Romanschule entdeckt und dachte mir, es könnte ja nicht schaden, mir anzueignen, wie man am besten Überarbeitet. Ich habe mir vorgestellt, dass ich ein Kapitel nach dem nächsten lese und verbessere. Dann wurde mir klar: Ich weiß gar nicht, wie genau man sein Geschriebenes verbessern soll. Das Handwerkszeug, das ich in den letzten Monaten im Kreativ-Schreiben-Kurs gelernt habe, reicht zwar aus, aber ich war mir nicht so klar darüber, wie man am Besten vorgeht. Also habe ich den Kurs gebucht und bin gerade fleißig dabei, mir die Module anzusehen, die Aufgaben zu bearbeiten und Live-Webinare zu besuchen. Das Gute ist: Es hat mir total viel gebracht, das Schlechte: Ich muss mein Buch gefühlt komplett neu schreiben.

Die Klarheit kam beim ersten Überarbeitungsschritt, der Zusammenfassung der Handlung. Ich habe festgestellt, dass ziemlich am Anfang, schon in Kapitel drei, etwas nicht rund ist. Jetzt muss ich von da an die Handlung anpassen. Gut ist außerdem, dass ich festgestellt habe, dass meine Art zu schreiben sich innerhalb des Buches verändert hat. Anfangs habe ich ziemlich viel erzählt und wenig gezeigt – die übliche Falle eben, dann habe ich auf einmal angefangen zu zeigen. Keine Ahnung, wann und warum das passiert ist. Aber mir zeigt das, dass ich irgendwas begriffen haben muss ohne es aktiv zu bemerken.

Ich bin jetzt noch mal alle Kapitel durchgegangen und habe mir entsprechende Anmerkungen gemacht. Mein Plan ist, dass ich den kompletten Juli für die erste Überarbeitung nutze und mich dann hoffentlich traue, Testleser zu kontaktieren. Ob das im Alltag so gut umsetzbar ist, wie ich mir das vorstelle, weiß ich nicht, aber ich möchte mich zumindest jeden Tag ein paar Minuten ans Buch setzen. Meist bleibe ich dann doch am Manuskript hängen und kann nicht aufhören.

Leider habe ich diesen Monat kaum gelesen, weil mich das Buch so sehr in Anspruch genommen hat. Ich habe mir sagen lassen, dass das normal ist, aber ich würde mir auch da gerne eine Routine überlegen, damit ich wieder lesen kann. Es fehlt mir nämlich sehr. So viel wie zu meinen Bloggerzeiten wird es nicht werden, aber ganz auf andere Geschichten kann ich nicht verzichten.

Ich werde dich Ende Juli im nächsten Monatsrückblick auf den neusten Stand bringen.

Blogparade - Zeig wer du bist

Zeig wer du bist!

Posted on Juni 17, 2025Juni 17, 2025 by admin

Der Aufruf zur Blogparade von Melanie Hafner kam genau richtig. Wie du vielleicht weißt, blogge ich auch noch als Kunterbunte Bücherreisen über Bücher und alles was damit zu tun hat. Viele Ratgeber, egal ob Mensch oder auf Papier sagen, dass man authentisch sein soll, aber bestimmte Regeln einhalten muss, um sichtbar zu werden (oder zu bleiben). Ich möchte keine Regeln befolgen, ich möchte keinen einheitlichen Instagram-Feed oder komplett durchdachte Konzepte. Ich möchte die Pippi Langstrumpf der Blogs und Social Media sein – einfach, weil ich es kann und weil ich es liebe, spontan zu sein.

Du kannst übrigens auch bei der Blogparade mitmachen. Schreibe einfach deinen Blogartikel und anschließend postest du den Beitrag in den Kommentaren auf Melanies Blog. Vergiss dabei bitte nicht, ihren Artikel in deinem Beitrag zu verlinken.

„Zeig wer du bist“ – Was bedeutet das für mich? Ganz einfach. Ich möchte mich hier und auch auf anderen Plattformen so zeigen wie ich bin. Bisher ist mir das vermutlich ganz gut gelungen. Manchmal bin ich grüblerisch, manchmal genervt und an anderen Tagen kann ich gut mit Menschen umgehen, die mir die Tage davor graue Haare beschert haben. Und weißt du was? Das ist menschlich. Niemand ist immer superdupergutdrauf und strotzt vor Fröhlichkeit und Positivität. In dieser Welt, die aufgrund der Schnelllebigkeit oberflächlich geworden ist, zählt nur das, was Leute darstellen wollen, nicht wer sie sind. Machst du mit beim Experiment Authentizität? Ich würde mich freuen.

Jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Wer bin ich? Ich bin (leider) viel zu hilfsbereit, zu interessiert an vielen Dingen, ich liebe es, Neues zu entdecken und Dinge zu organisieren. Das bringt mich aber immer wieder an meine Grenzen, denn NEIN sagen ist auch nicht mein Ding. Ich verzettle mich schon mal, was meine Aufgaben, die ich mir auferlegt habe, angeht und dann stehe ich da und muss alle Pläne über den Haufen werfen. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich mit meinem Buch viiiiel langsamer voran komme als mir lieb ist. Und wer bin ich noch? Ich bin (zumindest in den meisten Fällen) Menschenversteherin und Problemlöserin. Das ist gar keine gute Kombination, denn ich neige dazu anderen einen Rat geben zu wollen, die sich nur ausheulen wollen. Aber ich arbeite daran – versprochen. Ich bilde mir ein, dass ich aus den letztgenannten Gründen die Befähigung habe, ein Buch über den Umgang mit dem Tod zu schreiben. Glücklicherweise schöpfe ich hier nicht aus meinen Erfahrungen, aber ich habe schon Einiges diesbezüglich beobachtet und für mich analysiert.

Als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich auf Ratschläge von erfahrenen Menschen gehört, die mir Ihre Strategie erklärt haben und habe relativ schnell rausgefunden: Das bin ich nicht und vor allem, das will ich auch nicht sein. Ich möchte, dass meine Follower mich bis zu einem gewissen Grad kennen, ich möchte Kontakte knüpfen, die nicht nur mir Vorteile bringen, sondern allen Beteiligten und ich möchte den Austausch untereinander. Was gibt es schöneres als sich über sein liebstes Hobby, ob es das Lesen und Bücher oder das Schreiben ist, zu sprechen? Setze hier gerne ein, was auch immer du magst. 🙂 Ich möchte von anderen lernen und im Gegenzug demjenigen weiterhelfen. Das Verrückte ist: Sehr lange habe ich gedacht, ich bin ein Menschenhasser, aber das Gegenteil ist der Fall, obwohl es für mich immer noch schwer ist zu akzeptieren. Ein Führungskräfteseminar hat mir übrigens diesbezüglich die Augen geöffnet.

Was ist denn nun mein Business? Das Wort „Business“ ist ein wenig zu hoch gegriffen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Im wahren Leben bin ich Buchhalterin, Lohnbuchhalterin und Social Media Frau der Firma (ja, drei Jobs – NEIN sagen und so) und ansonsten Bloggerin, die gerade pausiert und demnächst Autorin mit Veröffentlichungen. Mein Business ist dann wohl, dass ich dir als Leser*in dieses Artikels jetzt schon mal näherbringen möchte, dass du Anfang nächsten Jahres voraussichtlich mein Debüt kaufen kannst. Ich schätze, ich sollte dich neugierig machen, aber das würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Du musst dich also damit begnügen, dass du nun weißt, wie ich ticke.

Abonniere gerne meinen Newsletter 🙂 Dann verpasst du nichts. Die erste Version wird voraussichtlich Ende Juni erscheinen und ich verspreche, ich werde dich nicht vollspammen.

Herzlichen Glückwunsch, wenn du bis hier hin gelesen hast. Ach, und danke. Das bedeutet mir viel. <3

Warum muss es Selfpublishing sein?

Posted on April 27, 2025 by admin

Wenn mir jemand vor fünfzehn Jahren gesagt hätte, dass ich in diesem Jahr ein Buch im Selfpublishing veröffentlichen möchte, hätte ich demjenigen wohl einen Vogel gezeigt. Mit meinem ersten E-Book-Reader, den ich im Jahr 2010 (glaube ich) bekommen habe, habe ich mir einige Bücher von Amazon heruntergeladen. Damals war mir gar nicht so richtig bewusst, dass es sich zum Teil um Selfpublisher gehandelt hat, weil ich mich zu dem Zeitpunkt nicht damit befasst habe. Einen Großteil dieser Bücher habe ich abgebrochen, weil sie einfach unlesbar waren. Ich finde, dass sich dieser Teil der Branche merklich verändert hat. Natürlich gibt es immer noch Bücher, die ein fürchterliches Cover haben oder die nicht lektoriert sind oder vor Fehlern strotzen, aber das ist – zumindest in meiner Bubble – die Ausnahme. In letzter Zeit habe ich festgestellt, dass Verlagsbücher weniger professionell sind als noch vor einiger Zeit. Hier finden sich Fehlerchen, die einem Lektorat hätte auffallen müssen und auch Rechtschreibfehler oder sogar grobe Schnitzer wie falsche Namen oder ähnliches durfte ich schon finden.

Ende 2021 bin ich über meinen Blog Kunterbunte Bücherreisen das erste Mal mit Menschen in Berührung gekommen, die ihre Bücher in Alleinregie veröffentlichen. Wie ich auf die Idee kam, dass ich genau diese Autoren unterstützen möchte, kann ich nicht mehr genau sagen. Irgendwann ist die Idee entstanden, dass ich einen Podcast machen könnte, der zum größten Teil Selfpublisher zu Gast hat. Nach und nach hatte ich immer mehr Einblick in diese Welt und gleichzeitig habe ich mehr über die Zusammenarbeit mit Verlagen gelernt. Die Erfahrungen, von denen ich gehört habe, mögen Einzelfälle sein, aber es hat mich darin bestärkt, dass ich ein Buch, das ich in ferner Zukunft schreiben wollte, auf jeden Fall selbst herausbringen würde.

Es gibt aber noch mehr Gründe: Ich bin unglaublich ungeduldig. Wenn ich mir vorstelle, ich würde mein Manuskript an einen Verlag oder eine Agentur schicken und würde monatelang nichts hören, werde ich wahnsinnig. Dann dauert es ja auch noch mal ewig, bis das Buch veröffentlicht wird – sofern man eine positive Rückmeldung bekommt bzw. die Agentur einen Verlag findet. Wenn ich Pech habe, darf ich mir mein Cover nicht selber aussuchen und muss das nehmen, das der Verlag mir aufdrückt. Und was ist mit dem Titel? Der wird unter Umständen auch vom Verlag bestimmt. Nicht immer, aber das Risiko will ich nicht eingehen. Kürzlich habe ich von einer Autorin gelesen, dass sie mit dem Verlag Cover und Titel abgestimmt hat und plötzlich wurde beides komplett geändert. Zur völligen Unzufriedenheit der Autorin.

Ich habe es gerne selber in der Hand, auch wenn das bedeutet, dass es teuer ist und dass es mehr Arbeit ist als das Buch zu schreiben, das Lektorat einzuarbeiten und vielleicht noch etwas Werbung zu machen, verkürzt gesagt. ich muss mir meinen Lektor, meinen Korrektor und Coverdesigner (natürlich auch *in) selber suchen, aber dann bekomme ich auch den Menschen, mit dem ich gut zusammenarbeiten kann. Ich möchte einfach nicht, dass jemand über meinen Kopf hinweg entscheidet, was in meinem Buch stehen soll und mir Vorgaben macht.

Was die Veröffentlichung selber angeht: Auch hier möchte ich den Zeitpunkt frei entscheiden können. Ich möchte nicht unter Druck gesetzt werden, um einen Termin halten zu müssen. Es kann so viel im realen Leben passieren, da will ich nicht noch was mein Hobby angeht, Stress haben. Allerdings bin ich mal sehr gespannt, wie nervenaufreibend die Veröffentlichung ohne eigene Erfahrungswerte wird. Ich habe nur eine theoretische Ahnung, und die nicht mal umfassend, was zu tun ist, wenn man selbst veröffentlicht. Aber soweit ist es ja noch nicht. Ich vertraue einfach mal darauf, dass ich in der Lage bin, mir Dinge eigenständig anzueignen und dass mir das auch hier weiterhelfen wird.

Ich schließe trotzdem nicht aus, dass ich irgendwann vielleicht doch über einen Verlag veröffentlichen möchte und es ausprobieren werde. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das für mich aber noch undenkbar.

Wie stehst du zu Büchern aus dem Selfpublishing? Schreib es mir gern in die Kommentare.

Es ist soweit!

Posted on April 25, 2025 by admin

Ich habe lange überlegt, wann und wie ich anfangen soll, über mein Projekt zu schreiben. Viele kluge Menschen haben gesagt: „So früh wie möglich.“

Falls du noch nicht über meine Über-mich-Seite gefallen bist, die zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sehr aussagekräftig ist, stelle ich mich erst mal vor: Ich bin Nadine, komme aus dem Ruhrpott und traue mich gar nicht offiziell zu sagen, dass ich Autorin bin. Warum das so ist? Ich fühle mich, als wäre ich eine Hochstaplerin. Autoren sind für mich Menschen, die schon mindestens ein Buch veröffentlicht haben und am laufenden Band Geschichten in die Welt entlassen. Ich habe immerhin schon 1/24stel Buch herausbringen lassen – wenn man das so sagen kann. Denn im letzten Jahr ist eine Kurzgeschichte von mir in einer Spendenanthologie erschienen. Mehr darüber kannst du unter dem Punkt Bücher finden.

Ich habe schon vor einiger Zeit angefangen zu schreiben, allerdings nur Kurzgeschichten für Wettbewerbe oder Challenges. Seit ein paar Jahren nehme ich an einem Online Kurs für Kreatives Schreiben teil und habe festgestellt, dass einige Tricks und Kniffe, die mir in Büchern aufgefallen sind, durchaus ihren Sinn haben. Ähnlich wie bei meinem (wie sagt man) Brotjob: Erst als ich die Fortbildung gemacht habe, habe ich verstanden, warum ich seit Jahren bestimmte Abläufe so mache, wie ich sie eben mache.

Bereits im Jahr 2024 habe ich halbherzig versucht, meine Geschichte, die mir seit längerem im Kopf rumspukt, aufzuschreiben. Ich hatte aber weder ausreichend Energie, noch Durchhaltevermögen. Aber da das Jahr 2025 mein Jahr werden soll, habe ich beschlossen, dass ich grob Ende des Jahres DKzL – das ist der Arbeitstitel, der mir nicht mal besonders gefällt – zu veröffentlichen. Ich beschäftige mich seit über drei Jahren mit dem Thema Selfpublishing und habe für mich beschlossen, dass es genau so erscheinen soll. Die Gründe dafür werde ich dir in einem weiteren Blogpost näherbringen.

Hier nehme ich dich Schritt für Schritt mit auf dem Weg zur Veröffentlichung. Ich habe noch weitere Ideen für Bücher, so dass ich das Procedere bestimmt noch öfter wiederholen werde.

Wenn du fast live dabei sein möchtest, folge mir gerne. Hier oder auf Social Media. Diese Seite werde ich nach und nach noch etwas ansprechender gestalten. Wenn du Tipps hast: Immer her damit. 🙂

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