Nadine Edel
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Person, die vor einer braunen Kiste mit Büchern steht

Buchmessen 2026 oder oh je, was hab ich mir dabei gedacht?

Posted on März 9, 2026März 9, 2026 by admin

Ich sehe gerade, dass ich im Jahr 2026 noch gar kein Lebenszeichen von mir gegeben habe. Das möchte ich jetzt ändern. In den letzten Tagen ist nämlich richtig viel passiert bei mir.

Zunächst habe ich soeben die vorerst letzte Überarbeitungsrunde gestartet. Im April sollen die Testleser das Manuskript bekommen. Mai, Juni, Juli werde ich nutzen um meiner Lektorin und der Korrektorin die überarbeitete Version zu geben. Zeitgleich wird mein Cover erstellt. Darauf bin ich besonders gespannt. Ich habe schon eine vage Idee, wie das Buch aussehen soll, aber ich lasse den Coverdesigner natürlich trotzdem freie Hand.

Für mich ist das alles wahnsinnig aufregend, weil ich ständig zwischen „Ich veröffentliche ein Buch!“ und „Was zur H*** hab ich mir da angetan?“ schwanke. Man hört so oft, dass Leute Bücher schreiben, sie aber nie zu Ende bringen. Warum also sollte ich zu denen gehören, die es schaffen? Mindestens einmal am Tag zweifle ich an mir, an dem Buch oder an der Welt. Das ist normal, sagst du? Ja, habe ich auch gehört. Aber schön ist es trotzdem nicht.

Ich habe eine ganz frische Neuigkeit für dich: Heute ist meine Teilnahme als Ausstellerin bei der RE Buch in Recklinghausen am 26. September 2026 bestätigt worden. Eigentlich wollte ich mein Buch erst zur Buch Berlin einen Monat später veröffentlichen. Ich bin nicht sicher, ob der Zeitdruck gut oder schlecht ist. Erfahrungsgemäß arbeite ich unter Druck besser.

Mehr News gibt´s erst mal nicht. Ich geh mal weiterschreiben.

Lass mir gerne einen Kommentar da. 🙂

Jahresrückblick 2025

Jahresrückblick 2025 – Pleiten, Pech und Pannen oder 2026 wird alles besser

Posted on Dezember 31, 2025Dezember 29, 2025 by admin

Mein Jahr 2025 war war ziemlich durchwachsen. Alles in allem war es ein tolles Jahr mit schönen Erlebnissen, neuen Menschen (winkt zu Dani und Ilka) und ich habe es sogar geschafft, mein Manuskript endlich zu beenden. Allerdings mussten wir Murphy gehen lassen, der mit acht Jahren einfach viel zu jung war. Woher seine erhöhten Leberwerte kamen, wissen wir nicht, mir ist es mittlerweile auch egal. Es ist kein Spaß sechs Monate lang für eine kranke Katze da zu sein, daher bewundere ich alle Menschen, die kranke oder alte Menschen pflegen.

Für das Jahr 2026 habe ich mir vorgenommen, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Ich habe mich nach Absprache mit meiner Mitgründerin von Flüsternde Seiten zurückgezogen und habe sogar schon jetzt in jedem Monat freie Tage und Wochenenden eingeplant, denn so busy wie jetzt kann es nicht weitergehen. Ich möchte mich aber dieser Seite etwas mehr widmen und dich noch etwas mehr in meine Gedankenwelt mitnehmen. Schon meinen ersten Blog, den ich im Jahr 2012 gestartet habe, konnte ich so gerade eben davon abhalten, zu viel Persönliches von mir preiszugeben. Hier wird es jetzt etwas persönlicher, aber keine Angst, meine intimsten Geheimnisse werde ich natürlich für mich behalten.

Januar

Im gesamten Jahr 2025 habe ich bei ziemlich vielen Workshops und Webinaren zum Thema KI, Journaling, Selfpublishing etc. mitgemacht, weil ich der Meinung war, dass ich immer noch nicht ausreichend Wissen habe, um selbst ein Buch zu veröffentlichen. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich doch schon ziemlich umfangreich informiert habe und somit nur noch wenig Neues erfahren habe. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass es immer Dinge gibt, die schief gehen können und werde aufhören, an diesen Terminen teilzunehmen. Außerdem bin ich seit Januar Mitglied beim Selfpublisher-Verband. Bisher habe ich von den Vorteilen noch nicht so richtig profitieren können, aber ich denke, das wird im nächsten Jahr anders werden. Und DELIA bin ich ebenfalls beigetreten und werde im April an den Delia-Tagen teilnehmen. Da bin ich schon sehr gespannt drauf.

Februar

Im Februar ist gar nicht so wahnsinnig viel passiert. Ich habe erneut an Workshops/Webinaren teilgenommen, mein Manuskript vorangetrieben, Social Media Beiträge erstellt und was man noch so macht, wenn man meint, man hat mehr Zeit als alle anderen Menschen zur Verfügung. Aber auch schöne und entspannende Treffen habe ich gehabt. Unter anderem habe ich ich mit Almuth getroffen und mit ihr die Bücher für unseren Klassiker-Buddyread bis inclusive 2026 abzustimmen. Das Ergebnis siehst du hier:

Liste Klassiker für die Auswahl von Büchern für den Klassiker Buddyread

Außerdem fand das Kick off 2025 der Mörderischen Schwestern statt. Wir haben uns dafür in einem Hotel in Dortmund getroffen und über unsere Projekte gesprochen. Es war eine tolle, aber anstrengende Veranstaltung, die im Jahr 2026 wiederholt wird.

Kick Off Möderische Schwestern Merch zum Event

März

Im März war ich als Bloggerin bei der Leipziger Buchmesse. Dieses Mal hatte ich mich entschieden, nur Donnerstag und Freitag aufzutauchen, weil es mir am Wochenende einfach zu voll ist. Die Entscheidung war genau richtig. Ich habe aber für mich festgelegt, dass ich nicht mehr jedes Jahr hinfahren werde, denn mir ist der Trubel einfach viel zu viel. Ich werde ich lieber auf kleinere Messen, die bei mir im Umfeld stattfinden, festlegen. Mit einer Ausnahme – dazu schreibe ich später noch was.

Pressausweis Leipziger Buchmesse für Kunterbunte Bücherreisen
Nadine vor der Haltestelle des Messegeländes in Leipzig

In Leipzig habe ich viele tolle Leute getroffen, zum Teil alte Bekannte, zum Teil Menschen, die ich nur vom Bild aus Social Media kannte und auch neue Menschen. Es ist einfach so schön, Zeit mit Buchmenschen aller Art zu verbringen.

April

Im April habe ich versucht, einen Stammtisch der Mörderischen Schwestern in Essen zu etablieren. Das Unperfekthaus ist für mich immer ein toller Ort, um stundenlang zu sitzen, zu quatschen oder auch kreativ zu sein. Leider hat es nicht geklappt. Die letzten beiden Termine haben gar nicht stattgefunden, so dass ich beschlossen habe, es nicht weiter zu versuchen. Wenn du mal in Essen bist und das Unperfekthaus noch nicht kennst, solltest du auf jeden Fall mal dort vorbeigucken.

Foto des Unperfekthauses in Essen - Frontansicht

Außerdem habe ich im April, wie immer in einer Nacht-und-Nebel-Spontanaktion, diese Website ins Leben gerufen. Eigentlich mit der Intention, ein wenig mehr über mein Buch zu erzählen und dir regelmäßigen Content zu liefern. Leider kam es ganz anders als erwartet. Was statt dessen passiert ist, erzähle ich dir weiter unten.

Mai

Im Mai war ich mehr oder weniger spontan mit der lieben Katja Segin bei der BuchPassion in Bremen. Mit Katja habe ich mit Kunterbunte Bücherreisen schon einen Podcast gemacht. Als ihre Standbegleitung abgesprungen ist, hat sie mich gefragt, ob ich gerne dabei wäre. Natürlich habe ich JA gesagt. Ich habe also zum ersten Mal einen Messetag hinter dem Messestand verbracht. Da wir uns gut verstanden haben, ist der Tag wie im Flug vergangen.

Nadine und Katja Segin am Stand bei der Buch Passion in Bremen

Zum Geburtstag habe ich von meinen lieben Freundinnen meine erste Wohnzimmerlesung geschenkt bekommen. Das Datum ist glücklicherweise nur Platzhalter. Ich finde die Idee total toll, kann mir aber einfach nicht vorstellen, dass ich mal aus meinem eigenen Buch etwas vorlesen werde (an dieser Stelle musst du dir vorstellen, wie mir der kalte Schweiß ausbricht).

inoffizieller Flyer zu meiner noch nicht terminierten Wohnzimmerlesung

Juni

Im Juni habe ich mich um den Anbieter eines Newsletters gekümmert, allerdings habe ich bis gerade eben noch keinen einzigen versendet. Falls du Lust hast, Abonnent zu werden, trag dich gerne ein. Ich werde nicht öfter als einmal im Monat meine News versenden. Starten werde ich noch im Dezember.

Außerdem habe ich im Juni Ilka kennengelernt. Eigentlich wollten wir zusammen schreiben, aber bei unserem ersten Treffen haben wir stundenlang gequatscht. Jetzt tauschen wir uns unter anderem auf WhatsApp aus und wollen gegenseitig unsere überarbeiteten Manuskripte testlesen. Zeitgleich habe ich Dani auf Discord zum ersten Mal getroffen. Unsere sonntäglichen Onlinetreffen sind sehr produktiv, manchmal quatschen wir aber mehr als wir schreiben. Beide bereichern mein Leben sehr und auf unterschiedliche Art.

Juli

Im Juli ist etwas passiert, das unser restliches Jahr überschatten sollte. Unser Kater Murphy hatte stark erhöhte Leber- und Nierenwerte. Anfangs habe ich ständig neben ihm gesessen und ihm gut zugeredet, damit er frisst, zum Ende hin haben wir ihn Tag und Nacht betreuen müssen. Bis eine Woche vor seinem Tod hatten wir noch die Hoffnung, dass es wieder werden könnte. Am 15. Dezember mussten wir ihn einschläfern lassen – mit gerade einmal acht Jahren. Seit Juli habe ich irgendwie versucht, mein Leben auf die Reihe zu bekommen und einen einigermaßen geregelten Tagesablauf zu haben, was schwierig war, weil ich die letzten Monate jede Nacht mehrmals aufstehen musste, weil Murphy essen wollte oder irgendwelche anderen Probleme hatte. Ich werde 2026 nutzen, um wieder etwas mehr Energie zu bekommen.

geliebter Murphy - Norwegischer Waldkater

August

Im August hatte ich die Idee, einen Buchclub in Recklinghausen zu etablieren. Ich habe also eine Anfrage bei nebenan.de gestartet und sogar Rückmeldungen bekommen. Anfang August haben wir uns zum ersten Mal getroffen. Ich kann dir sagen, dass wir ein kleiner, aber bunt gemischter Haufen sind. Es ist schön, auch mal live und in Farbe mit Buchmenschen zu reden. Ich habe immer das Gefühl, davon gibt es hier im Umkreis viel zu wenige. Mit meinen Freundinnen, die ich eigentlich über die Büchereule kennengelernt habe, rede ich über alles, aber nicht über Bücher. Der Buchclub hat schon weitere Treffen in 2026 geplant. Wenn du aus dem Umkreis kommst, komm gerne dazu. Eine Nachricht über Social Media oder hier reicht, ich teile dir dann die Termine und den Ort mit.

September

Anfang September waren wir im Urlaub. Eine Woche Edinburgh. Das war so schön und erholsam. Einfach mal an nichts denken, nichts planen außer: Was essen wir heute?

Collage Urlaub Edinburgh

Außerdem wurde am 10. September die insgesamt vierte Spendenanthologie vom Club der Selfpublisher veröffentlicht. Alle Weihnachtsanthologien heißen „24 Kurzgeschichten zum Advent“ und du kannst sie überall im Buchhandel bekommen. Das Thema in diesem Jahr war „Unvergessliche Geschenke“. Meine Geschichte findest du ziemlich weit vorn, als viertes (das ist der Geburtstag von meinem Dad, daher freue ich mich, dass ich den Tag dieses Jahr auch wieder bekommen habe) und sie heißt „Milenas Reise“.

Ende September war ich auf der Buch Berlin, das erste Mal übrigens. Die Messe ist ja wirklich überschaubar groß, aber ich finde auch, dass es sehr familär dort ist. Aus dem Grund habe ich mich auch schon als Ausstellerin mit dem Club der Selfpublisher für 2026 angemeldet. Mein Ziel ist es, mein Buch bis dahin zu veröffentlichen. Wenn es nicht klappt, habe ich noch einen Plan B in der Hand, doch da ich ja mit dem Club dort bin, werden wir die nächste Anthologie dort vertreten.

Gruppenfoto Club der Selfpublisher

Oktober

Im Oktober habe ich mich in der wunderbaren Buchhandlung Kortenkamp in Haltern einschließen lassen. Meine Freundinnen und ich versuchen jedes Jahr einen Termin zu ergattern. Für 2026 haben wir sogar schon zwei Termine bekommen. Das ist immer ein sehr entspannter Abend, außer ich versuche wieder ein glitzerndes Weihnachtsbuch zu finden, das nicht kitschig ist. 😉

Buchhandlung Kortenkamp - einschließen und genießen

Faul war ich die ganze Zeit über allerdings nicht. Ich habe Ende Oktober mein Manuskript beendet und es sogar mit einem Cover als Buch drucken lassen. Das war ein verrücktes Gefühl. Das Buch nutze ich jetzt, um mir Anmerkungen für die Überarbeitung zu machen. Ich fürchte, das wird noch mal sehr viel Arbeit.

November

Der November war ein Reisemonat für mich. Ich habe gemerkt, dass ich in diesem Jahr meinen Kalender überhaupt nicht im Griff hatte. Von vier Wochenenden war ich drei lange Wochenenden unterwegs. Erst mit den Mörderischen Schwestern, dann war ich mit meinen Besten in Papenburg (wie jedes Jahr) und dann war ich noch beim Wellness mit einer anderen lieben Freundin. Ein Gutes hatte es: Ich wollte mein Manuskript ja den November über liegen lassen. Hat geklappt, weil ich sowieso keine Zeit für irgendwas hatte.

Am 8. November hat die Mitgliederversammlung der Mörderischen Schwestern stattgefunden. Das ist immer richtig gut, weil es nicht nur die Versammlung ist, zu der wir uns treffen, sondern wir nehmen auch an Vorträgen teil und knüpfen Kontakte. Dieses Jahr waren wir in Speyer, nächstes Jahr in Berlin, allerdings zum gleichen Termin wie die Buch Berlin, daher werde ich nicht dabei sein.

Flagge Mörderische scwestern - Ladies Crime Festival

Dezember

Der Dezember war im Vergleich zu den Vormonaten relativ ruhig. Bis auf die ersten zwei Wochen, in denen es Murphy gar nicht gut ging. Ich habe begonnen, das Manuskript zu überarbeiten und noch einige Lücken gefunden, die ich füllen muss. Anfang Januar werde ich mal einen Plan machen, um die Veröffentlichung grob zu terminieren.

Ausblick 2026

Ich will bis Ende Oktober mein Buch veröffentlichen. Während der Ruhephase (ich nenne sie Reifephase) habe ich noch einige Details in meinem Kopf gefunden, die ich einarbeiten will. Ich hoffe, dass die nächste Zeit etwas entspannter wird und ich genug Zeit und auch Muße habe, am Buch zu arbeiten.

Im April fahre ich zu den DELIA Tagen. Ich bin seit Anfang des Jahres Mitglied und bin dann das erste Mal dabei. Wenn ich mir die Mitglieder so ansehe, kenne ich niemanden persönlich, daher bin ich sehr gespannt, wie viele Kontakte ich dort knüpfen kann.

Die RE Buch findet im nächsten Jahr am 26. September statt. Ich werde auf jeden Fall hingehen, denn es ist ja fast ein Heimspiel für mich. Die Messe findet zwar in Herten statt, aber die Fahrt dauert nur ca. 15 Minuten.

Wie oben schon erwähnt, bin ich im Oktober bei der Buch Berlin. Ich bin sehr gespannt, ob es was mit der Veröffentlichung wird bis dahin. Es liegt ja nicht nur an mir, allerdings habe ich gar keine Erfahrung, wie viel Zeit alles in Anspruch nimmt, daher arbeite ich mal wieder nach dem Learning-by-Doing-Konzept.

Weitere Messen habe ich bisher noch nicht geplant, aber ich denke, dass da noch eine oder zwei dazu kommen. Ich werde mir im Januar mal einen Plan machen, was hier in der Nähe stattfindet und wohin ich fahren möchte oder wo ich ausstellen möchte, wobei das ja eher was für 2027 ist.

Monatsrückblick Oktober 2025

Monatsrückblick Oktober 2025: Yay, geschafft!

Posted on Oktober 31, 2025Oktober 31, 2025 by admin

Ab jetzt möchte ich dich regelmäßig auf meiner Reise zum ersten eigenen Buch mitnehmen. Ich habe geplant, DKzL im Sommer zu veröffentlichen und möchte ein paar kleine Messen als Aussteller besuchen. Welche das sein werden, weiß ich noch nicht so genau. Das werde ich voraussichtlich im Januar planen.  

In der letzten Zeit habe ich schon öfter den Hinweis bekommen, dass ich ein Schreibtagebuch führen soll. Angeblich motiviert es dazu, regelmäßig dranzubleiben. Also habe ich es im Oktober ausprobiert und ich muss sagen, dass ich viel regelmäßiger geschrieben habe, wenn ich mir selbst Bericht erstatten musste. Klingt etwas seltsam, ist aber so. Das werde ich auf jeden Fall fürs Erste beibehalten.   

Nachdem ich mir die Folge von Dailyklappentext mit meinem Interview angehört habe, wurde mir klar, dass ich alles völlig falsch angegangen bin. Obwohl ich es besser wusste, habe ich gedacht, dass ich die Superheldin meines Lebens bin und natürlich nicht plotten muss. Immerhin weiß ich ja, was am Anfang, in der Mitte und am Ende passiert. Ich spoiler mal: Es hat natürlich nicht so funktioniert, wie ich es mir gedacht habe.  

Ich war schon fertig mit der Rohfassung und wollte zum Überarbeiten übergehen, nur um festzustellen, dass mein grobes Buch langweilig ist. Also habe ich was gemacht? Richtig, geplottet. Nicht bis ins Detail, aber doch schon kapitelweise, allerdings immer, bevor ich das Kapitel geschrieben habe und nicht die ganze Handlung vorab. Im Grunde habe ich noch mal von vorne begonnen. Ein paar Kapitel habe ich übernommen, die grobe Richtung auch. 

Mein Ziel für Oktober war: Rohfassung 2.0 fertigstellen. Ob mir das gelungen ist?  

Insgesamt habe ich weniger schwer damit getan, regelmäßig dranzublieben. Darauf habe ich jetzt seit ungefähr zehn Monaten gewartet. Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag mindestens eine Pomodoro (25 Minuten) zu schreiben. Wenn es mehr wird, ist das super, wenn nicht, dann bleibt es dabei. Falls ich es nicht schaffe, zum Beispiel, wenn ich unterwegs bin, dann ist das nicht schlimm, Hauptsache, ich mache danach einfach weider weiter. 

Diesen Monat habe ich beim Clubbooktober vom Club der Selfpublisher mitgemacht und muss sagen, dass es doch ganz schön viel Arbeit ist, für jeden Tag einen Post vorzubereiten und das noch zusätzlich zu den “Standardposts”. Daher ist mir das zwar von der reinen Schreibzeit abgegangen, aber ich kann trotz allem verkünden, dass ich es geschafft habe. Ich habe endlich meine Rohfassung fertig und habe mich diesmal nicht mehr so verloren gefühlt wie beim ersten Versuch.  

Ich habe auch festgestellt, dass der Herbst für mich offenbar eine gute Schreibzeit ist. Fast glaube ich, dass der Winter ebenso gut wird. Ich bin richtig im Flow und habe viele Ideen, nach denen ich im Sommer gesucht habe. Nachdem ich das Manuskript fertiggestellt habe, sind mir immer wieder kleine Details eingefallen, die ich in DKzL noch unterbringen will.  

Anfang des Monats habe ich mit einer Kurzgeschichte angefangen, die ich bei einer Ausschreibung einreichen wollte. Während des Schreibens sind mir so viele Ideen gekommen, dass ich beschlossen habe, dass es mein nächstes Buchprojekt wird. Es wird ganz anders werden als DKzL und auch kein schweres Thema haben. Was es sein wird, werde ich demnächst hier berichten. 

Für den Froschköniginnen-Award habe ich mich dafür gemeldet, eine Geschichte beizusteuern. Das wird mein Projekt für den Beginn des Novembers. Eigentlich hätte ich gerne den NaNoWriMo (den es ja so nicht mehr gibt) mitgemacht, aber ich fürchte, dass ich mit keiner Geschichte so weit sein werde, dass ich “mal eben” 50.000 Wörter schaffen werde.  

Alles in allem war der Oktober für mich sehr produktiv und so kann es gerne weitergehen.  

To Want Liste für das 4. Quartal 2025 = im Text

Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025

Posted on Oktober 11, 2025 by admin

Mein Rückblick auf das bisher vergangene 2025 sagt mir, dass ich, was mein Buch angeht, fleißiger hätte sein können. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass auf der Arbeit so viel los war, dass ich erst im ersten Halbjahr etwas zur Ruhe kam.

Generell hat mir 2025 eigentlich ganz gut gefallen, allerdings bin ich immer noch besorgt um unseren Kater. Er hat Leber- und Nierenprobleme und niemand weiß, woher sie kommen. er bekommt aktuell jede Woche Infusionen und Medikamente, was nicht nur für ihn stressig ist. Ich hoffe sehr, dass wir ihn wieder hinbekommen. Aktuell frisst er endlich wieder, aber leider nicht genug, um richtig zuzunehmen. Aus dem 4,5-Kilo-Koloss (Norwegischer Waldkater) ist ein 3,5-Kilo-Klappergerüst geworden. Drück mal die Daumen, dass es bergauf geht. Ich bin ja nicht so die Geduldige.

Jetzt aber zu meiner To-Want-Liste für den Oktober bis Dezember 2025. Ich folge schon seit Jahren Judith Peters und mache immer wieder gerne bei ihren Blogaktionen mit. Im Jahr 2024 habe ich zum ersten Mal eine dieser Listen gemacht, allerdings noch auf dem Bloggeraccount.

Meine Business-Ziele für das 4. Quartal:

Oha, kann ich denn schon Business sagen ohne es umgesetzt zu haben? Ich mache das einfach mal ganz frech. 😉

Oktober: Ich möchte bis zum 31. Oktober die zweite Version meiner Rohfassung beenden. Immerhin wollte ich ja schon in 2025 veröffentlichen, was auf keinen Fall klappen wird. Aber es ist realistisch, dass ich die letzten Kapitel bis Ende des Monats schaffe. Für viel mehr bleibt dann auch keine Zeit mehr, fürchte ich. Vielleicht schaffe ich es noch, eine Kurzgeschichte für eine Anthologie zu schreiben, aber das überlasse ich mal meiner spontanen Laune.

November: Im November möchte ich DKzL liegen lassen und versuchen, alles zu vergessen, damit ich im Dezember nochmals mit der Überarbeitung anfangen kann. Dann werde ich Zeit haben, eine Geschichte für eine Anthologie der Froschkönigin zu schreiben. Aktuell habe ich nur eine ganz vage Idee, die mir aber ganz gut gefällt. Außerdem werde ich mich mit „Plotte deinen Pfad“ vom Write Choice Club beschäftigen. Das wollte ich mir im Oktober nicht auch noch ans Bein binden.

Dezember: Im Dezember möchte ich anfangen, DKzL zu überarbeiten. Ich bin mir jetzt schon einiger Lücken bewusst, die ich angleichen möchte. Ich hoffe, dass mir nicht diesmal wieder auffällt, dass in Kapitel 7 (das letzte Mal war es Kapitel 3) irgendwas nicht passt und ich noch mal so viel in die digitale Mülltonne werfen muss. Ich glaube, damit bin ich dann im Dezember schon ganz gut ausgelastet.

Meine sportlichen Ziele für das 4. Quartal:

Leider ist es so, dass jeglicher Sport bei mir in den letzten Jahren komplett eingeschlafen ist. Ich war für einige Jahre jeden Tag irgendwie aktiv, ob es Yoga war oder walken bzw. laufen oder einfach nur stramm spazieren gehen oder wandern. Ich möchte mich wieder mehr bewegen.

Oktober: Ich habe mich im letzten Monat für einen Präventionskurs angemeldet, der sich mit Hatha-Yoga beschäftigt. Den möchte ich beenden. Ich merke, dass Yoga mir total gut tut und dass ich es öfter machen sollte.

November: Eine Yoga-Routine etablieren wäre ein Traum. Ich hatte sowas mal, aber selbst wenn ich es mir in den Kalender eintrage, schaffe ich es nicht, mich zumindest mal für 20 Minuten aufzuraffen. Das muss doch möglich sein! Hat wer Tipps?

Dezember: Eigentlich würde ich auch gerne wieder anfangen zu laufen. Allerdings ahne ich, dass ich erst mal werden walken müssen. Ich habe ein paar Kilos zugelegt und pruste wie ein Walross, wenn ich joggen würde. Vermutlich würde ich keine hundert Meter schaffen. Also: Einmal in der Woche walken für den Anfang sollte ausreichen.

Meine weiteren Ziele und To-Wants im 4. Quartal:

Oktober: Leider ist es so, dass ich arbeite, ohne Pausen zu machen – nicht jeden Tag, aber schon den Großteil der Tage in der Woche. Das rächt sich am Abend und am Wochenende. Ich bin da immer total platt. Also habe ich mir überlegt, dass ich die Pomodoro-Methode nicht zur Produktivität nutze, sondern für Pausen. Ich werde also den Timer auf 55 Minuten stellen und dann fünf Minuten etwas anderes machen.

November: Im November werde ich viel unterwegs sein. Ich fahre mit Almuth zum Ladies Crime Festival in Speyer, dann bin ich mit den Besten in Papenburg – wie jedes Jahr und anschließend verbringe ich noch ein Wochenende mit einer lieben Freundin irgendwo. Wir sehen uns leider nur noch sporadisch, weil sie so weit weg wohnt mittlerweile. Also haben wir immer ein Wochenende zum Ende des Jahres, das wir gemeinsam verbringen.

Dezember: Ich liebe die Adventszeit, daher möchte ich diese Tage genießen. Unter anderem mit der Spendenanthologie vom Club der Selfpublisher und mit Weihnachtsbüchern. Ich möchte dieses Jahr keinen Jahresendstress haben und auf den letzten Drücker Geschenke kaufen oder noch schnell Dinge erledigen.

Glaubst du, dass ich meine Ziele erreichen kann?

Update September 2025

Update September 2025

Posted on September 20, 2025 by admin

Hier war es in der letzten Zeit ganz schön ruhig. Ich habe mir eine kleine Social Media/Blogpause genommen, weil ich so viel um die Ohren hatte, dass ich kaum noch wusste, wie ich meinen Tagesablauf hinbekommen soll. Jetzt hatte ich Urlaub, bin erholt und habe hoffentlich auch eine Zeitplanung, die das tut, was sie soll.

Es gibt sogar einige News:

Am Montag habe ich meinen Kurs „Kreatives Schreiben“ nach über drei Jahren endlich beendet. Wäre ich nicht auf die Idee gekommen, ein Buch schreiben zu wollen, wäre ich schon längst fertig gewesen, aber es sollte wohl nicht sein. Ich muss jetzt ungefähr sechs Wochen warten, dann bekomme ich das Zertifikat von Laudius zugesendet. Es ist ein ganz schön tolles Gefühl zu wissen, dass ich den Batzen bewältigt habe. Immerhin waren es 36 Lernhefte samt Hausaufgaben und eine Abschlussarbeit.

Außerdem wurde genau an dem Tag, an dem ich aus dem Urlaub zurückgeflogen bin, die neue Spendenanthologie vom Club der Selfpublisher veröffentlicht. Dieses Mal habe ich wieder eine Geschichte beisteuern dürfen. Sie heißt „Milenas Reise“. Alle Erlöse werden an das Tierasyl Heimatlos e.V., das sich liebevoll um Tiere in Not kümmert, gespendet. Wenn du Lust auf einen Adventskalender in Form von Geschichten hast, findest du die Anthologie hier: Link zu Amazon *kein Affiliate*.

Ich werde dieses Jahr zum ersten Mal bei der Buch Berlin sein. Am Freitag fahre ich schon los, bin dafür aber nur Samstag auf der Messe. Ich freue mich schon sehr darauf, wen ich dort alles treffen werde. Dieses Jahr fällt die RE Buch allerdings für mich aus, weil ich auf eine Hochzeit eingeladen bin.

Die letzten drei Monate waren für mich gar keine guten Lesemonate. Ich glaube, ich habe das ganze Jahr über höchstens 20 Bücher gelesen. Mittlerweile tracke ich nicht mehr, was ich gelesen habe, weil es mich nicht mehr interessiert, wie viele Seiten ich am Tag schaffe oder wie viele Bücher es insgesamt sind. Aber ich führe noch eine Liste, was ich überhaupt gelesen habe, einfach um mich zurückzuerinnern. Vielleicht werde ich irgendwann mal ein Lesejournal in Erwägung ziehen, aber das überlege ich mir noch.

Wenn du dich fragst, wie es mit DKzL aussieht: Ich habe beim Überarbeiten bemerkt, dass der Plot in sich nicht so richtig stimmig ist und habe noch mal einiges verändert. Jetzt schreibe ich viel neu. Meine Zeitplanung sagt, dass ich bis Ende Oktober das Manuskript in der Neufassung fertig haben will. Dann soll es den November über schlafen und ab Dezember werde ich nochmals überarbeiten. Den neuen Zeitplan werde ich dann Mitte Dezember machen. Noch ist also keine Veröffentlichung in Sicht. Aber ich bleibe dran!

Monatsrückblick Juni 2025

Juni 2025: Überarbeiten und seine Folgen

Posted on Juni 30, 2025Juni 27, 2025 by admin

Ende Mai war es soweit: Bis auf zwei Kapitel am Ende hatte ich meine Rohfassung beendet. Das Problem: Ich wusste zwar, wohin ich wollte, fand den Weg dahin aber nicht. Mein Motto ist in dem Zusammenhang „Kommt Zeit, kommt Rat.“, denn gerade was das Schreiben angeht, ist es bei mir so, dass es nur gut läuft, wenn ich mir keinen Stress mache. Zum Beispiel finde ich die besten Ideen unter der Dusche, wenn ich nichts aufschreiben kann. Oder wenn ich auf dem stillen Örtchen sitze. Da habe ich üblicherweise auch nichts zum Schreiben dabei, sollte ich mir aber mal angewöhnen. Ich war also total happy, dass ich es endlich geschafft habe, wusste aber auch, dass die Überarbeitung noch mal sehr viel Zeit und Hirn in Anspruch nimmt.

Dann habe ich zufällig den Überarbeiten-Kurs von der Romanschule entdeckt und dachte mir, es könnte ja nicht schaden, mir anzueignen, wie man am besten Überarbeitet. Ich habe mir vorgestellt, dass ich ein Kapitel nach dem nächsten lese und verbessere. Dann wurde mir klar: Ich weiß gar nicht, wie genau man sein Geschriebenes verbessern soll. Das Handwerkszeug, das ich in den letzten Monaten im Kreativ-Schreiben-Kurs gelernt habe, reicht zwar aus, aber ich war mir nicht so klar darüber, wie man am Besten vorgeht. Also habe ich den Kurs gebucht und bin gerade fleißig dabei, mir die Module anzusehen, die Aufgaben zu bearbeiten und Live-Webinare zu besuchen. Das Gute ist: Es hat mir total viel gebracht, das Schlechte: Ich muss mein Buch gefühlt komplett neu schreiben.

Die Klarheit kam beim ersten Überarbeitungsschritt, der Zusammenfassung der Handlung. Ich habe festgestellt, dass ziemlich am Anfang, schon in Kapitel drei, etwas nicht rund ist. Jetzt muss ich von da an die Handlung anpassen. Gut ist außerdem, dass ich festgestellt habe, dass meine Art zu schreiben sich innerhalb des Buches verändert hat. Anfangs habe ich ziemlich viel erzählt und wenig gezeigt – die übliche Falle eben, dann habe ich auf einmal angefangen zu zeigen. Keine Ahnung, wann und warum das passiert ist. Aber mir zeigt das, dass ich irgendwas begriffen haben muss ohne es aktiv zu bemerken.

Ich bin jetzt noch mal alle Kapitel durchgegangen und habe mir entsprechende Anmerkungen gemacht. Mein Plan ist, dass ich den kompletten Juli für die erste Überarbeitung nutze und mich dann hoffentlich traue, Testleser zu kontaktieren. Ob das im Alltag so gut umsetzbar ist, wie ich mir das vorstelle, weiß ich nicht, aber ich möchte mich zumindest jeden Tag ein paar Minuten ans Buch setzen. Meist bleibe ich dann doch am Manuskript hängen und kann nicht aufhören.

Leider habe ich diesen Monat kaum gelesen, weil mich das Buch so sehr in Anspruch genommen hat. Ich habe mir sagen lassen, dass das normal ist, aber ich würde mir auch da gerne eine Routine überlegen, damit ich wieder lesen kann. Es fehlt mir nämlich sehr. So viel wie zu meinen Bloggerzeiten wird es nicht werden, aber ganz auf andere Geschichten kann ich nicht verzichten.

Ich werde dich Ende Juli im nächsten Monatsrückblick auf den neusten Stand bringen.

Blogparade - Zeig wer du bist

Zeig wer du bist!

Posted on Juni 17, 2025Juni 17, 2025 by admin

Der Aufruf zur Blogparade von Melanie Hafner kam genau richtig. Wie du vielleicht weißt, blogge ich auch noch als Kunterbunte Bücherreisen über Bücher und alles was damit zu tun hat. Viele Ratgeber, egal ob Mensch oder auf Papier sagen, dass man authentisch sein soll, aber bestimmte Regeln einhalten muss, um sichtbar zu werden (oder zu bleiben). Ich möchte keine Regeln befolgen, ich möchte keinen einheitlichen Instagram-Feed oder komplett durchdachte Konzepte. Ich möchte die Pippi Langstrumpf der Blogs und Social Media sein – einfach, weil ich es kann und weil ich es liebe, spontan zu sein.

Du kannst übrigens auch bei der Blogparade mitmachen. Schreibe einfach deinen Blogartikel und anschließend postest du den Beitrag in den Kommentaren auf Melanies Blog. Vergiss dabei bitte nicht, ihren Artikel in deinem Beitrag zu verlinken.

„Zeig wer du bist“ – Was bedeutet das für mich? Ganz einfach. Ich möchte mich hier und auch auf anderen Plattformen so zeigen wie ich bin. Bisher ist mir das vermutlich ganz gut gelungen. Manchmal bin ich grüblerisch, manchmal genervt und an anderen Tagen kann ich gut mit Menschen umgehen, die mir die Tage davor graue Haare beschert haben. Und weißt du was? Das ist menschlich. Niemand ist immer superdupergutdrauf und strotzt vor Fröhlichkeit und Positivität. In dieser Welt, die aufgrund der Schnelllebigkeit oberflächlich geworden ist, zählt nur das, was Leute darstellen wollen, nicht wer sie sind. Machst du mit beim Experiment Authentizität? Ich würde mich freuen.

Jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Wer bin ich? Ich bin (leider) viel zu hilfsbereit, zu interessiert an vielen Dingen, ich liebe es, Neues zu entdecken und Dinge zu organisieren. Das bringt mich aber immer wieder an meine Grenzen, denn NEIN sagen ist auch nicht mein Ding. Ich verzettle mich schon mal, was meine Aufgaben, die ich mir auferlegt habe, angeht und dann stehe ich da und muss alle Pläne über den Haufen werfen. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich mit meinem Buch viiiiel langsamer voran komme als mir lieb ist. Und wer bin ich noch? Ich bin (zumindest in den meisten Fällen) Menschenversteherin und Problemlöserin. Das ist gar keine gute Kombination, denn ich neige dazu anderen einen Rat geben zu wollen, die sich nur ausheulen wollen. Aber ich arbeite daran – versprochen. Ich bilde mir ein, dass ich aus den letztgenannten Gründen die Befähigung habe, ein Buch über den Umgang mit dem Tod zu schreiben. Glücklicherweise schöpfe ich hier nicht aus meinen Erfahrungen, aber ich habe schon Einiges diesbezüglich beobachtet und für mich analysiert.

Als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich auf Ratschläge von erfahrenen Menschen gehört, die mir Ihre Strategie erklärt haben und habe relativ schnell rausgefunden: Das bin ich nicht und vor allem, das will ich auch nicht sein. Ich möchte, dass meine Follower mich bis zu einem gewissen Grad kennen, ich möchte Kontakte knüpfen, die nicht nur mir Vorteile bringen, sondern allen Beteiligten und ich möchte den Austausch untereinander. Was gibt es schöneres als sich über sein liebstes Hobby, ob es das Lesen und Bücher oder das Schreiben ist, zu sprechen? Setze hier gerne ein, was auch immer du magst. 🙂 Ich möchte von anderen lernen und im Gegenzug demjenigen weiterhelfen. Das Verrückte ist: Sehr lange habe ich gedacht, ich bin ein Menschenhasser, aber das Gegenteil ist der Fall, obwohl es für mich immer noch schwer ist zu akzeptieren. Ein Führungskräfteseminar hat mir übrigens diesbezüglich die Augen geöffnet.

Was ist denn nun mein Business? Das Wort „Business“ ist ein wenig zu hoch gegriffen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Im wahren Leben bin ich Buchhalterin, Lohnbuchhalterin und Social Media Frau der Firma (ja, drei Jobs – NEIN sagen und so) und ansonsten Bloggerin, die gerade pausiert und demnächst Autorin mit Veröffentlichungen. Mein Business ist dann wohl, dass ich dir als Leser*in dieses Artikels jetzt schon mal näherbringen möchte, dass du Anfang nächsten Jahres voraussichtlich mein Debüt kaufen kannst. Ich schätze, ich sollte dich neugierig machen, aber das würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Du musst dich also damit begnügen, dass du nun weißt, wie ich ticke.

Abonniere gerne meinen Newsletter 🙂 Dann verpasst du nichts. Die erste Version wird voraussichtlich Ende Juni erscheinen und ich verspreche, ich werde dich nicht vollspammen.

Herzlichen Glückwunsch, wenn du bis hier hin gelesen hast. Ach, und danke. Das bedeutet mir viel. <3

Monatsrückblick März 2025 – Jetzt geht’s lohooos!

Posted on April 30, 2025April 28, 2025 by admin

Der April war für mich in mehrfacher Hinsicht spannend. Nicht nur, weil ich mit meinem Projekt plötzlich richtig gut vorangekommen bin, sondern auch, weil ich beschlossen habe, jetzt offen als Autorin aufzutreten. Immerhin habe ich ja schon eine Kurzgeschichte in einer Anthologie veröffentlicht. Ich habe mir also ein Logo überlegt und diese Homepage erstellt. Ob es Prokrastination war, damit ich nicht schreiben “muss”, oder ob es der erste Schritt in die angestrebte Professionalität war, lasse ich dich selbst entscheiden. Ich bin jedenfalls froh, dass ich es jetzt schon gemacht habe. 

Homepage

Wenn du diesen Text lesen kannst, bist du ganz offensichtlich auf meiner nagelneuen Homepage gelandet. Ich habe lange überlegt, wann ich damit starten soll, weil ich es immer albern fand, eine Homepage zu haben, ohne groß etwas vorweisen zu können. Andererseits habe ich jetzt so oft gelesen und gehört, dass man so früh wie möglich mit der Werbung fürs Buch starten soll. Also habe ich es einfach getan! In Sachen „Einfach mal machen, könnte ja gut werden.“ bin ich auch einfach die Meisterin.

Bisher habe ich noch nicht so viele Inhalte, was unter anderem daran liegt, weil ich immer noch an der Rohfassung meines Manuskripts sitze. Das bedeutet aber nicht, dass es hier gar keinen Content geben wird. Ich versuche in regelmäßigen Abständen über mein Projekt und über Buchthemen zu sprechen, um dich von Anfang an mitzunehmen. 

Manuskript

Meine Rohfassung neigt sich dem Ende zu, allerdings hake ich gerade mal wieder an einer Stelle, daher habe ich mir überlegt, dass ich in der Zeit schon mal mit der Überarbeitung beginne. Ob das sinnvoll ist, wird sich zeigen. Ich schreibe zum ersten Mal ein Buch und muss mich erst mal finden, was gar nicht so einfach ist. 

Ich habe immer gedacht, ich setze mich hin und erzähle meine Geschichte. Allerdings hat sich, als ich Teile erneut gelesen habe, gezeigt, dass ich Figuren, die ich eingeführt habe, einfach nie wieder erwähnt habe. Das darf natürlich nicht sein. Gut, dass mir das aufgefallen ist, bevor ich das Manuskript an irgendwen weitergegeben habe. 

Auf Instagram kam heute die Frage im Rahmen von #autoren_gestehen auf, wie ich mit Stillstand umgehe. Die Antwort findest du hier: 

Heute mal ein Sceenshot von Insta 🙂

Vorgehen

Ich bin mir noch nicht sicher, ob das die endgültige Vorgehensweise ist, aber zur Zeit bin ich damit sehr zufrieden: Ich schreibe auf dem ReMarkable vor und übertrage dann die grob geschriebenen Szenen auf den PC. Damit habe ich in kurzer Zeit einige Kapitel beenden können und bin jetzt total gespannt, wen ich dieses Mal vergessen habe, erneut zu erwähnen. 

Du fragst dich jetzt, wie das sein kann? Ich plotte nicht, bzw. nur grob. Ich weiß, wie die Geschichte anfängt, wie sie aufhört und auch einige Szenen zwischendrin. Alles andere erarbeite ich mir im Laufe der Zeit. So habe ich schon ganz tolle Ideen gehabt, die ich auch direkt umgesetzt habe. 

Ich habe es mit Plotten versucht, aber da ich immer wieder von dem Plan abweiche, weil mir plötzlich eine bessere Idee kam, habe ich es aufgegeben. Es soll ja einige Menschen geben, die auf diese Art schreiben.  

Was im April 2025 sonst noch los war

  • Ich habe eine Kurzgeschichte für eine Spendenanthologie zum Thema Wölfe eingereicht und warte jetzt darauf, ob meine Geschichte angenommen wurde. 
  • Wie schon im letzten Jahr habe ich wieder eine Weihnachtsgeschichte für die Spendenanthologie, die der Club der Selfpublisher seit mittlerweile drei Jahren herausgibt, geschrieben. Auch hier warte ich auf Rückmeldung, ob ich wieder dabei sein darf. 
  • Ich habe als Hausaufgabe für meinen Schreibkurs eine Romanidee geplottet und eine für mich tolle Rückmeldung bekommen. 
Darüber habe ich mich wirklich gefreut

Was ich im April 2025 gebloggt habe

  • Es ist soweit! Der allererste Blogartikel auf meiner Autorenhomepage. Ein denkwürdiger Tag. 😉
  • Warum muss es Selfpublishing sein? Das Thema ist mir zu wichtig, um es unter den Tisch fallen zu lassen. Ich habe in der Vergangenheit oft Diskussionen dazu führen müssen.  

Ausblick auf den Mai 2025

  • BuchPassion am 3. Mai in Bremen
  • Plan: Rohfassung für DKzL beenden
  • Plan: Mindestens drei Kapitel überarbeiten

Warum muss es Selfpublishing sein?

Posted on April 27, 2025 by admin

Wenn mir jemand vor fünfzehn Jahren gesagt hätte, dass ich in diesem Jahr ein Buch im Selfpublishing veröffentlichen möchte, hätte ich demjenigen wohl einen Vogel gezeigt. Mit meinem ersten E-Book-Reader, den ich im Jahr 2010 (glaube ich) bekommen habe, habe ich mir einige Bücher von Amazon heruntergeladen. Damals war mir gar nicht so richtig bewusst, dass es sich zum Teil um Selfpublisher gehandelt hat, weil ich mich zu dem Zeitpunkt nicht damit befasst habe. Einen Großteil dieser Bücher habe ich abgebrochen, weil sie einfach unlesbar waren. Ich finde, dass sich dieser Teil der Branche merklich verändert hat. Natürlich gibt es immer noch Bücher, die ein fürchterliches Cover haben oder die nicht lektoriert sind oder vor Fehlern strotzen, aber das ist – zumindest in meiner Bubble – die Ausnahme. In letzter Zeit habe ich festgestellt, dass Verlagsbücher weniger professionell sind als noch vor einiger Zeit. Hier finden sich Fehlerchen, die einem Lektorat hätte auffallen müssen und auch Rechtschreibfehler oder sogar grobe Schnitzer wie falsche Namen oder ähnliches durfte ich schon finden.

Ende 2021 bin ich über meinen Blog Kunterbunte Bücherreisen das erste Mal mit Menschen in Berührung gekommen, die ihre Bücher in Alleinregie veröffentlichen. Wie ich auf die Idee kam, dass ich genau diese Autoren unterstützen möchte, kann ich nicht mehr genau sagen. Irgendwann ist die Idee entstanden, dass ich einen Podcast machen könnte, der zum größten Teil Selfpublisher zu Gast hat. Nach und nach hatte ich immer mehr Einblick in diese Welt und gleichzeitig habe ich mehr über die Zusammenarbeit mit Verlagen gelernt. Die Erfahrungen, von denen ich gehört habe, mögen Einzelfälle sein, aber es hat mich darin bestärkt, dass ich ein Buch, das ich in ferner Zukunft schreiben wollte, auf jeden Fall selbst herausbringen würde.

Es gibt aber noch mehr Gründe: Ich bin unglaublich ungeduldig. Wenn ich mir vorstelle, ich würde mein Manuskript an einen Verlag oder eine Agentur schicken und würde monatelang nichts hören, werde ich wahnsinnig. Dann dauert es ja auch noch mal ewig, bis das Buch veröffentlicht wird – sofern man eine positive Rückmeldung bekommt bzw. die Agentur einen Verlag findet. Wenn ich Pech habe, darf ich mir mein Cover nicht selber aussuchen und muss das nehmen, das der Verlag mir aufdrückt. Und was ist mit dem Titel? Der wird unter Umständen auch vom Verlag bestimmt. Nicht immer, aber das Risiko will ich nicht eingehen. Kürzlich habe ich von einer Autorin gelesen, dass sie mit dem Verlag Cover und Titel abgestimmt hat und plötzlich wurde beides komplett geändert. Zur völligen Unzufriedenheit der Autorin.

Ich habe es gerne selber in der Hand, auch wenn das bedeutet, dass es teuer ist und dass es mehr Arbeit ist als das Buch zu schreiben, das Lektorat einzuarbeiten und vielleicht noch etwas Werbung zu machen, verkürzt gesagt. ich muss mir meinen Lektor, meinen Korrektor und Coverdesigner (natürlich auch *in) selber suchen, aber dann bekomme ich auch den Menschen, mit dem ich gut zusammenarbeiten kann. Ich möchte einfach nicht, dass jemand über meinen Kopf hinweg entscheidet, was in meinem Buch stehen soll und mir Vorgaben macht.

Was die Veröffentlichung selber angeht: Auch hier möchte ich den Zeitpunkt frei entscheiden können. Ich möchte nicht unter Druck gesetzt werden, um einen Termin halten zu müssen. Es kann so viel im realen Leben passieren, da will ich nicht noch was mein Hobby angeht, Stress haben. Allerdings bin ich mal sehr gespannt, wie nervenaufreibend die Veröffentlichung ohne eigene Erfahrungswerte wird. Ich habe nur eine theoretische Ahnung, und die nicht mal umfassend, was zu tun ist, wenn man selbst veröffentlicht. Aber soweit ist es ja noch nicht. Ich vertraue einfach mal darauf, dass ich in der Lage bin, mir Dinge eigenständig anzueignen und dass mir das auch hier weiterhelfen wird.

Ich schließe trotzdem nicht aus, dass ich irgendwann vielleicht doch über einen Verlag veröffentlichen möchte und es ausprobieren werde. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das für mich aber noch undenkbar.

Wie stehst du zu Büchern aus dem Selfpublishing? Schreib es mir gern in die Kommentare.

Es ist soweit!

Posted on April 25, 2025 by admin

Ich habe lange überlegt, wann und wie ich anfangen soll, über mein Projekt zu schreiben. Viele kluge Menschen haben gesagt: „So früh wie möglich.“

Falls du noch nicht über meine Über-mich-Seite gefallen bist, die zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sehr aussagekräftig ist, stelle ich mich erst mal vor: Ich bin Nadine, komme aus dem Ruhrpott und traue mich gar nicht offiziell zu sagen, dass ich Autorin bin. Warum das so ist? Ich fühle mich, als wäre ich eine Hochstaplerin. Autoren sind für mich Menschen, die schon mindestens ein Buch veröffentlicht haben und am laufenden Band Geschichten in die Welt entlassen. Ich habe immerhin schon 1/24stel Buch herausbringen lassen – wenn man das so sagen kann. Denn im letzten Jahr ist eine Kurzgeschichte von mir in einer Spendenanthologie erschienen. Mehr darüber kannst du unter dem Punkt Bücher finden.

Ich habe schon vor einiger Zeit angefangen zu schreiben, allerdings nur Kurzgeschichten für Wettbewerbe oder Challenges. Seit ein paar Jahren nehme ich an einem Online Kurs für Kreatives Schreiben teil und habe festgestellt, dass einige Tricks und Kniffe, die mir in Büchern aufgefallen sind, durchaus ihren Sinn haben. Ähnlich wie bei meinem (wie sagt man) Brotjob: Erst als ich die Fortbildung gemacht habe, habe ich verstanden, warum ich seit Jahren bestimmte Abläufe so mache, wie ich sie eben mache.

Bereits im Jahr 2024 habe ich halbherzig versucht, meine Geschichte, die mir seit längerem im Kopf rumspukt, aufzuschreiben. Ich hatte aber weder ausreichend Energie, noch Durchhaltevermögen. Aber da das Jahr 2025 mein Jahr werden soll, habe ich beschlossen, dass ich grob Ende des Jahres DKzL – das ist der Arbeitstitel, der mir nicht mal besonders gefällt – zu veröffentlichen. Ich beschäftige mich seit über drei Jahren mit dem Thema Selfpublishing und habe für mich beschlossen, dass es genau so erscheinen soll. Die Gründe dafür werde ich dir in einem weiteren Blogpost näherbringen.

Hier nehme ich dich Schritt für Schritt mit auf dem Weg zur Veröffentlichung. Ich habe noch weitere Ideen für Bücher, so dass ich das Procedere bestimmt noch öfter wiederholen werde.

Wenn du fast live dabei sein möchtest, folge mir gerne. Hier oder auf Social Media. Diese Seite werde ich nach und nach noch etwas ansprechender gestalten. Wenn du Tipps hast: Immer her damit. 🙂

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