Nadine Edel
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Kategorie: Rückblick

Jahresrückblick 2025

Jahresrückblick 2025 – Pleiten, Pech und Pannen oder 2026 wird alles besser

Posted on Dezember 31, 2025Dezember 29, 2025 by admin

Mein Jahr 2025 war war ziemlich durchwachsen. Alles in allem war es ein tolles Jahr mit schönen Erlebnissen, neuen Menschen (winkt zu Dani und Ilka) und ich habe es sogar geschafft, mein Manuskript endlich zu beenden. Allerdings mussten wir Murphy gehen lassen, der mit acht Jahren einfach viel zu jung war. Woher seine erhöhten Leberwerte kamen, wissen wir nicht, mir ist es mittlerweile auch egal. Es ist kein Spaß sechs Monate lang für eine kranke Katze da zu sein, daher bewundere ich alle Menschen, die kranke oder alte Menschen pflegen.

Für das Jahr 2026 habe ich mir vorgenommen, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Ich habe mich nach Absprache mit meiner Mitgründerin von Flüsternde Seiten zurückgezogen und habe sogar schon jetzt in jedem Monat freie Tage und Wochenenden eingeplant, denn so busy wie jetzt kann es nicht weitergehen. Ich möchte mich aber dieser Seite etwas mehr widmen und dich noch etwas mehr in meine Gedankenwelt mitnehmen. Schon meinen ersten Blog, den ich im Jahr 2012 gestartet habe, konnte ich so gerade eben davon abhalten, zu viel Persönliches von mir preiszugeben. Hier wird es jetzt etwas persönlicher, aber keine Angst, meine intimsten Geheimnisse werde ich natürlich für mich behalten.

Januar

Im gesamten Jahr 2025 habe ich bei ziemlich vielen Workshops und Webinaren zum Thema KI, Journaling, Selfpublishing etc. mitgemacht, weil ich der Meinung war, dass ich immer noch nicht ausreichend Wissen habe, um selbst ein Buch zu veröffentlichen. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich doch schon ziemlich umfangreich informiert habe und somit nur noch wenig Neues erfahren habe. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass es immer Dinge gibt, die schief gehen können und werde aufhören, an diesen Terminen teilzunehmen. Außerdem bin ich seit Januar Mitglied beim Selfpublisher-Verband. Bisher habe ich von den Vorteilen noch nicht so richtig profitieren können, aber ich denke, das wird im nächsten Jahr anders werden. Und DELIA bin ich ebenfalls beigetreten und werde im April an den Delia-Tagen teilnehmen. Da bin ich schon sehr gespannt drauf.

Februar

Im Februar ist gar nicht so wahnsinnig viel passiert. Ich habe erneut an Workshops/Webinaren teilgenommen, mein Manuskript vorangetrieben, Social Media Beiträge erstellt und was man noch so macht, wenn man meint, man hat mehr Zeit als alle anderen Menschen zur Verfügung. Aber auch schöne und entspannende Treffen habe ich gehabt. Unter anderem habe ich ich mit Almuth getroffen und mit ihr die Bücher für unseren Klassiker-Buddyread bis inclusive 2026 abzustimmen. Das Ergebnis siehst du hier:

Liste Klassiker für die Auswahl von Büchern für den Klassiker Buddyread

Außerdem fand das Kick off 2025 der Mörderischen Schwestern statt. Wir haben uns dafür in einem Hotel in Dortmund getroffen und über unsere Projekte gesprochen. Es war eine tolle, aber anstrengende Veranstaltung, die im Jahr 2026 wiederholt wird.

Kick Off Möderische Schwestern Merch zum Event

März

Im März war ich als Bloggerin bei der Leipziger Buchmesse. Dieses Mal hatte ich mich entschieden, nur Donnerstag und Freitag aufzutauchen, weil es mir am Wochenende einfach zu voll ist. Die Entscheidung war genau richtig. Ich habe aber für mich festgelegt, dass ich nicht mehr jedes Jahr hinfahren werde, denn mir ist der Trubel einfach viel zu viel. Ich werde ich lieber auf kleinere Messen, die bei mir im Umfeld stattfinden, festlegen. Mit einer Ausnahme – dazu schreibe ich später noch was.

Pressausweis Leipziger Buchmesse für Kunterbunte Bücherreisen
Nadine vor der Haltestelle des Messegeländes in Leipzig

In Leipzig habe ich viele tolle Leute getroffen, zum Teil alte Bekannte, zum Teil Menschen, die ich nur vom Bild aus Social Media kannte und auch neue Menschen. Es ist einfach so schön, Zeit mit Buchmenschen aller Art zu verbringen.

April

Im April habe ich versucht, einen Stammtisch der Mörderischen Schwestern in Essen zu etablieren. Das Unperfekthaus ist für mich immer ein toller Ort, um stundenlang zu sitzen, zu quatschen oder auch kreativ zu sein. Leider hat es nicht geklappt. Die letzten beiden Termine haben gar nicht stattgefunden, so dass ich beschlossen habe, es nicht weiter zu versuchen. Wenn du mal in Essen bist und das Unperfekthaus noch nicht kennst, solltest du auf jeden Fall mal dort vorbeigucken.

Foto des Unperfekthauses in Essen - Frontansicht

Außerdem habe ich im April, wie immer in einer Nacht-und-Nebel-Spontanaktion, diese Website ins Leben gerufen. Eigentlich mit der Intention, ein wenig mehr über mein Buch zu erzählen und dir regelmäßigen Content zu liefern. Leider kam es ganz anders als erwartet. Was statt dessen passiert ist, erzähle ich dir weiter unten.

Mai

Im Mai war ich mehr oder weniger spontan mit der lieben Katja Segin bei der BuchPassion in Bremen. Mit Katja habe ich mit Kunterbunte Bücherreisen schon einen Podcast gemacht. Als ihre Standbegleitung abgesprungen ist, hat sie mich gefragt, ob ich gerne dabei wäre. Natürlich habe ich JA gesagt. Ich habe also zum ersten Mal einen Messetag hinter dem Messestand verbracht. Da wir uns gut verstanden haben, ist der Tag wie im Flug vergangen.

Nadine und Katja Segin am Stand bei der Buch Passion in Bremen

Zum Geburtstag habe ich von meinen lieben Freundinnen meine erste Wohnzimmerlesung geschenkt bekommen. Das Datum ist glücklicherweise nur Platzhalter. Ich finde die Idee total toll, kann mir aber einfach nicht vorstellen, dass ich mal aus meinem eigenen Buch etwas vorlesen werde (an dieser Stelle musst du dir vorstellen, wie mir der kalte Schweiß ausbricht).

inoffizieller Flyer zu meiner noch nicht terminierten Wohnzimmerlesung

Juni

Im Juni habe ich mich um den Anbieter eines Newsletters gekümmert, allerdings habe ich bis gerade eben noch keinen einzigen versendet. Falls du Lust hast, Abonnent zu werden, trag dich gerne ein. Ich werde nicht öfter als einmal im Monat meine News versenden. Starten werde ich noch im Dezember.

Außerdem habe ich im Juni Ilka kennengelernt. Eigentlich wollten wir zusammen schreiben, aber bei unserem ersten Treffen haben wir stundenlang gequatscht. Jetzt tauschen wir uns unter anderem auf WhatsApp aus und wollen gegenseitig unsere überarbeiteten Manuskripte testlesen. Zeitgleich habe ich Dani auf Discord zum ersten Mal getroffen. Unsere sonntäglichen Onlinetreffen sind sehr produktiv, manchmal quatschen wir aber mehr als wir schreiben. Beide bereichern mein Leben sehr und auf unterschiedliche Art.

Juli

Im Juli ist etwas passiert, das unser restliches Jahr überschatten sollte. Unser Kater Murphy hatte stark erhöhte Leber- und Nierenwerte. Anfangs habe ich ständig neben ihm gesessen und ihm gut zugeredet, damit er frisst, zum Ende hin haben wir ihn Tag und Nacht betreuen müssen. Bis eine Woche vor seinem Tod hatten wir noch die Hoffnung, dass es wieder werden könnte. Am 15. Dezember mussten wir ihn einschläfern lassen – mit gerade einmal acht Jahren. Seit Juli habe ich irgendwie versucht, mein Leben auf die Reihe zu bekommen und einen einigermaßen geregelten Tagesablauf zu haben, was schwierig war, weil ich die letzten Monate jede Nacht mehrmals aufstehen musste, weil Murphy essen wollte oder irgendwelche anderen Probleme hatte. Ich werde 2026 nutzen, um wieder etwas mehr Energie zu bekommen.

geliebter Murphy - Norwegischer Waldkater

August

Im August hatte ich die Idee, einen Buchclub in Recklinghausen zu etablieren. Ich habe also eine Anfrage bei nebenan.de gestartet und sogar Rückmeldungen bekommen. Anfang August haben wir uns zum ersten Mal getroffen. Ich kann dir sagen, dass wir ein kleiner, aber bunt gemischter Haufen sind. Es ist schön, auch mal live und in Farbe mit Buchmenschen zu reden. Ich habe immer das Gefühl, davon gibt es hier im Umkreis viel zu wenige. Mit meinen Freundinnen, die ich eigentlich über die Büchereule kennengelernt habe, rede ich über alles, aber nicht über Bücher. Der Buchclub hat schon weitere Treffen in 2026 geplant. Wenn du aus dem Umkreis kommst, komm gerne dazu. Eine Nachricht über Social Media oder hier reicht, ich teile dir dann die Termine und den Ort mit.

September

Anfang September waren wir im Urlaub. Eine Woche Edinburgh. Das war so schön und erholsam. Einfach mal an nichts denken, nichts planen außer: Was essen wir heute?

Collage Urlaub Edinburgh

Außerdem wurde am 10. September die insgesamt vierte Spendenanthologie vom Club der Selfpublisher veröffentlicht. Alle Weihnachtsanthologien heißen „24 Kurzgeschichten zum Advent“ und du kannst sie überall im Buchhandel bekommen. Das Thema in diesem Jahr war „Unvergessliche Geschenke“. Meine Geschichte findest du ziemlich weit vorn, als viertes (das ist der Geburtstag von meinem Dad, daher freue ich mich, dass ich den Tag dieses Jahr auch wieder bekommen habe) und sie heißt „Milenas Reise“.

Ende September war ich auf der Buch Berlin, das erste Mal übrigens. Die Messe ist ja wirklich überschaubar groß, aber ich finde auch, dass es sehr familär dort ist. Aus dem Grund habe ich mich auch schon als Ausstellerin mit dem Club der Selfpublisher für 2026 angemeldet. Mein Ziel ist es, mein Buch bis dahin zu veröffentlichen. Wenn es nicht klappt, habe ich noch einen Plan B in der Hand, doch da ich ja mit dem Club dort bin, werden wir die nächste Anthologie dort vertreten.

Gruppenfoto Club der Selfpublisher

Oktober

Im Oktober habe ich mich in der wunderbaren Buchhandlung Kortenkamp in Haltern einschließen lassen. Meine Freundinnen und ich versuchen jedes Jahr einen Termin zu ergattern. Für 2026 haben wir sogar schon zwei Termine bekommen. Das ist immer ein sehr entspannter Abend, außer ich versuche wieder ein glitzerndes Weihnachtsbuch zu finden, das nicht kitschig ist. 😉

Buchhandlung Kortenkamp - einschließen und genießen

Faul war ich die ganze Zeit über allerdings nicht. Ich habe Ende Oktober mein Manuskript beendet und es sogar mit einem Cover als Buch drucken lassen. Das war ein verrücktes Gefühl. Das Buch nutze ich jetzt, um mir Anmerkungen für die Überarbeitung zu machen. Ich fürchte, das wird noch mal sehr viel Arbeit.

November

Der November war ein Reisemonat für mich. Ich habe gemerkt, dass ich in diesem Jahr meinen Kalender überhaupt nicht im Griff hatte. Von vier Wochenenden war ich drei lange Wochenenden unterwegs. Erst mit den Mörderischen Schwestern, dann war ich mit meinen Besten in Papenburg (wie jedes Jahr) und dann war ich noch beim Wellness mit einer anderen lieben Freundin. Ein Gutes hatte es: Ich wollte mein Manuskript ja den November über liegen lassen. Hat geklappt, weil ich sowieso keine Zeit für irgendwas hatte.

Am 8. November hat die Mitgliederversammlung der Mörderischen Schwestern stattgefunden. Das ist immer richtig gut, weil es nicht nur die Versammlung ist, zu der wir uns treffen, sondern wir nehmen auch an Vorträgen teil und knüpfen Kontakte. Dieses Jahr waren wir in Speyer, nächstes Jahr in Berlin, allerdings zum gleichen Termin wie die Buch Berlin, daher werde ich nicht dabei sein.

Flagge Mörderische scwestern - Ladies Crime Festival

Dezember

Der Dezember war im Vergleich zu den Vormonaten relativ ruhig. Bis auf die ersten zwei Wochen, in denen es Murphy gar nicht gut ging. Ich habe begonnen, das Manuskript zu überarbeiten und noch einige Lücken gefunden, die ich füllen muss. Anfang Januar werde ich mal einen Plan machen, um die Veröffentlichung grob zu terminieren.

Ausblick 2026

Ich will bis Ende Oktober mein Buch veröffentlichen. Während der Ruhephase (ich nenne sie Reifephase) habe ich noch einige Details in meinem Kopf gefunden, die ich einarbeiten will. Ich hoffe, dass die nächste Zeit etwas entspannter wird und ich genug Zeit und auch Muße habe, am Buch zu arbeiten.

Im April fahre ich zu den DELIA Tagen. Ich bin seit Anfang des Jahres Mitglied und bin dann das erste Mal dabei. Wenn ich mir die Mitglieder so ansehe, kenne ich niemanden persönlich, daher bin ich sehr gespannt, wie viele Kontakte ich dort knüpfen kann.

Die RE Buch findet im nächsten Jahr am 26. September statt. Ich werde auf jeden Fall hingehen, denn es ist ja fast ein Heimspiel für mich. Die Messe findet zwar in Herten statt, aber die Fahrt dauert nur ca. 15 Minuten.

Wie oben schon erwähnt, bin ich im Oktober bei der Buch Berlin. Ich bin sehr gespannt, ob es was mit der Veröffentlichung wird bis dahin. Es liegt ja nicht nur an mir, allerdings habe ich gar keine Erfahrung, wie viel Zeit alles in Anspruch nimmt, daher arbeite ich mal wieder nach dem Learning-by-Doing-Konzept.

Weitere Messen habe ich bisher noch nicht geplant, aber ich denke, dass da noch eine oder zwei dazu kommen. Ich werde mir im Januar mal einen Plan machen, was hier in der Nähe stattfindet und wohin ich fahren möchte oder wo ich ausstellen möchte, wobei das ja eher was für 2027 ist.

Monatsrückblick Oktober 2025

Monatsrückblick Oktober 2025: Yay, geschafft!

Posted on Oktober 31, 2025Oktober 31, 2025 by admin

Ab jetzt möchte ich dich regelmäßig auf meiner Reise zum ersten eigenen Buch mitnehmen. Ich habe geplant, DKzL im Sommer zu veröffentlichen und möchte ein paar kleine Messen als Aussteller besuchen. Welche das sein werden, weiß ich noch nicht so genau. Das werde ich voraussichtlich im Januar planen.  

In der letzten Zeit habe ich schon öfter den Hinweis bekommen, dass ich ein Schreibtagebuch führen soll. Angeblich motiviert es dazu, regelmäßig dranzubleiben. Also habe ich es im Oktober ausprobiert und ich muss sagen, dass ich viel regelmäßiger geschrieben habe, wenn ich mir selbst Bericht erstatten musste. Klingt etwas seltsam, ist aber so. Das werde ich auf jeden Fall fürs Erste beibehalten.   

Nachdem ich mir die Folge von Dailyklappentext mit meinem Interview angehört habe, wurde mir klar, dass ich alles völlig falsch angegangen bin. Obwohl ich es besser wusste, habe ich gedacht, dass ich die Superheldin meines Lebens bin und natürlich nicht plotten muss. Immerhin weiß ich ja, was am Anfang, in der Mitte und am Ende passiert. Ich spoiler mal: Es hat natürlich nicht so funktioniert, wie ich es mir gedacht habe.  

Ich war schon fertig mit der Rohfassung und wollte zum Überarbeiten übergehen, nur um festzustellen, dass mein grobes Buch langweilig ist. Also habe ich was gemacht? Richtig, geplottet. Nicht bis ins Detail, aber doch schon kapitelweise, allerdings immer, bevor ich das Kapitel geschrieben habe und nicht die ganze Handlung vorab. Im Grunde habe ich noch mal von vorne begonnen. Ein paar Kapitel habe ich übernommen, die grobe Richtung auch. 

Mein Ziel für Oktober war: Rohfassung 2.0 fertigstellen. Ob mir das gelungen ist?  

Insgesamt habe ich weniger schwer damit getan, regelmäßig dranzublieben. Darauf habe ich jetzt seit ungefähr zehn Monaten gewartet. Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag mindestens eine Pomodoro (25 Minuten) zu schreiben. Wenn es mehr wird, ist das super, wenn nicht, dann bleibt es dabei. Falls ich es nicht schaffe, zum Beispiel, wenn ich unterwegs bin, dann ist das nicht schlimm, Hauptsache, ich mache danach einfach weider weiter. 

Diesen Monat habe ich beim Clubbooktober vom Club der Selfpublisher mitgemacht und muss sagen, dass es doch ganz schön viel Arbeit ist, für jeden Tag einen Post vorzubereiten und das noch zusätzlich zu den “Standardposts”. Daher ist mir das zwar von der reinen Schreibzeit abgegangen, aber ich kann trotz allem verkünden, dass ich es geschafft habe. Ich habe endlich meine Rohfassung fertig und habe mich diesmal nicht mehr so verloren gefühlt wie beim ersten Versuch.  

Ich habe auch festgestellt, dass der Herbst für mich offenbar eine gute Schreibzeit ist. Fast glaube ich, dass der Winter ebenso gut wird. Ich bin richtig im Flow und habe viele Ideen, nach denen ich im Sommer gesucht habe. Nachdem ich das Manuskript fertiggestellt habe, sind mir immer wieder kleine Details eingefallen, die ich in DKzL noch unterbringen will.  

Anfang des Monats habe ich mit einer Kurzgeschichte angefangen, die ich bei einer Ausschreibung einreichen wollte. Während des Schreibens sind mir so viele Ideen gekommen, dass ich beschlossen habe, dass es mein nächstes Buchprojekt wird. Es wird ganz anders werden als DKzL und auch kein schweres Thema haben. Was es sein wird, werde ich demnächst hier berichten. 

Für den Froschköniginnen-Award habe ich mich dafür gemeldet, eine Geschichte beizusteuern. Das wird mein Projekt für den Beginn des Novembers. Eigentlich hätte ich gerne den NaNoWriMo (den es ja so nicht mehr gibt) mitgemacht, aber ich fürchte, dass ich mit keiner Geschichte so weit sein werde, dass ich “mal eben” 50.000 Wörter schaffen werde.  

Alles in allem war der Oktober für mich sehr produktiv und so kann es gerne weitergehen.  

Monatsrückblick Juni 2025

Juni 2025: Überarbeiten und seine Folgen

Posted on Juni 30, 2025Juni 27, 2025 by admin

Ende Mai war es soweit: Bis auf zwei Kapitel am Ende hatte ich meine Rohfassung beendet. Das Problem: Ich wusste zwar, wohin ich wollte, fand den Weg dahin aber nicht. Mein Motto ist in dem Zusammenhang „Kommt Zeit, kommt Rat.“, denn gerade was das Schreiben angeht, ist es bei mir so, dass es nur gut läuft, wenn ich mir keinen Stress mache. Zum Beispiel finde ich die besten Ideen unter der Dusche, wenn ich nichts aufschreiben kann. Oder wenn ich auf dem stillen Örtchen sitze. Da habe ich üblicherweise auch nichts zum Schreiben dabei, sollte ich mir aber mal angewöhnen. Ich war also total happy, dass ich es endlich geschafft habe, wusste aber auch, dass die Überarbeitung noch mal sehr viel Zeit und Hirn in Anspruch nimmt.

Dann habe ich zufällig den Überarbeiten-Kurs von der Romanschule entdeckt und dachte mir, es könnte ja nicht schaden, mir anzueignen, wie man am besten Überarbeitet. Ich habe mir vorgestellt, dass ich ein Kapitel nach dem nächsten lese und verbessere. Dann wurde mir klar: Ich weiß gar nicht, wie genau man sein Geschriebenes verbessern soll. Das Handwerkszeug, das ich in den letzten Monaten im Kreativ-Schreiben-Kurs gelernt habe, reicht zwar aus, aber ich war mir nicht so klar darüber, wie man am Besten vorgeht. Also habe ich den Kurs gebucht und bin gerade fleißig dabei, mir die Module anzusehen, die Aufgaben zu bearbeiten und Live-Webinare zu besuchen. Das Gute ist: Es hat mir total viel gebracht, das Schlechte: Ich muss mein Buch gefühlt komplett neu schreiben.

Die Klarheit kam beim ersten Überarbeitungsschritt, der Zusammenfassung der Handlung. Ich habe festgestellt, dass ziemlich am Anfang, schon in Kapitel drei, etwas nicht rund ist. Jetzt muss ich von da an die Handlung anpassen. Gut ist außerdem, dass ich festgestellt habe, dass meine Art zu schreiben sich innerhalb des Buches verändert hat. Anfangs habe ich ziemlich viel erzählt und wenig gezeigt – die übliche Falle eben, dann habe ich auf einmal angefangen zu zeigen. Keine Ahnung, wann und warum das passiert ist. Aber mir zeigt das, dass ich irgendwas begriffen haben muss ohne es aktiv zu bemerken.

Ich bin jetzt noch mal alle Kapitel durchgegangen und habe mir entsprechende Anmerkungen gemacht. Mein Plan ist, dass ich den kompletten Juli für die erste Überarbeitung nutze und mich dann hoffentlich traue, Testleser zu kontaktieren. Ob das im Alltag so gut umsetzbar ist, wie ich mir das vorstelle, weiß ich nicht, aber ich möchte mich zumindest jeden Tag ein paar Minuten ans Buch setzen. Meist bleibe ich dann doch am Manuskript hängen und kann nicht aufhören.

Leider habe ich diesen Monat kaum gelesen, weil mich das Buch so sehr in Anspruch genommen hat. Ich habe mir sagen lassen, dass das normal ist, aber ich würde mir auch da gerne eine Routine überlegen, damit ich wieder lesen kann. Es fehlt mir nämlich sehr. So viel wie zu meinen Bloggerzeiten wird es nicht werden, aber ganz auf andere Geschichten kann ich nicht verzichten.

Ich werde dich Ende Juli im nächsten Monatsrückblick auf den neusten Stand bringen.

Monatsrückblick März 2025 – Jetzt geht’s lohooos!

Posted on April 30, 2025April 28, 2025 by admin

Der April war für mich in mehrfacher Hinsicht spannend. Nicht nur, weil ich mit meinem Projekt plötzlich richtig gut vorangekommen bin, sondern auch, weil ich beschlossen habe, jetzt offen als Autorin aufzutreten. Immerhin habe ich ja schon eine Kurzgeschichte in einer Anthologie veröffentlicht. Ich habe mir also ein Logo überlegt und diese Homepage erstellt. Ob es Prokrastination war, damit ich nicht schreiben “muss”, oder ob es der erste Schritt in die angestrebte Professionalität war, lasse ich dich selbst entscheiden. Ich bin jedenfalls froh, dass ich es jetzt schon gemacht habe. 

Homepage

Wenn du diesen Text lesen kannst, bist du ganz offensichtlich auf meiner nagelneuen Homepage gelandet. Ich habe lange überlegt, wann ich damit starten soll, weil ich es immer albern fand, eine Homepage zu haben, ohne groß etwas vorweisen zu können. Andererseits habe ich jetzt so oft gelesen und gehört, dass man so früh wie möglich mit der Werbung fürs Buch starten soll. Also habe ich es einfach getan! In Sachen „Einfach mal machen, könnte ja gut werden.“ bin ich auch einfach die Meisterin.

Bisher habe ich noch nicht so viele Inhalte, was unter anderem daran liegt, weil ich immer noch an der Rohfassung meines Manuskripts sitze. Das bedeutet aber nicht, dass es hier gar keinen Content geben wird. Ich versuche in regelmäßigen Abständen über mein Projekt und über Buchthemen zu sprechen, um dich von Anfang an mitzunehmen. 

Manuskript

Meine Rohfassung neigt sich dem Ende zu, allerdings hake ich gerade mal wieder an einer Stelle, daher habe ich mir überlegt, dass ich in der Zeit schon mal mit der Überarbeitung beginne. Ob das sinnvoll ist, wird sich zeigen. Ich schreibe zum ersten Mal ein Buch und muss mich erst mal finden, was gar nicht so einfach ist. 

Ich habe immer gedacht, ich setze mich hin und erzähle meine Geschichte. Allerdings hat sich, als ich Teile erneut gelesen habe, gezeigt, dass ich Figuren, die ich eingeführt habe, einfach nie wieder erwähnt habe. Das darf natürlich nicht sein. Gut, dass mir das aufgefallen ist, bevor ich das Manuskript an irgendwen weitergegeben habe. 

Auf Instagram kam heute die Frage im Rahmen von #autoren_gestehen auf, wie ich mit Stillstand umgehe. Die Antwort findest du hier: 

Heute mal ein Sceenshot von Insta 🙂

Vorgehen

Ich bin mir noch nicht sicher, ob das die endgültige Vorgehensweise ist, aber zur Zeit bin ich damit sehr zufrieden: Ich schreibe auf dem ReMarkable vor und übertrage dann die grob geschriebenen Szenen auf den PC. Damit habe ich in kurzer Zeit einige Kapitel beenden können und bin jetzt total gespannt, wen ich dieses Mal vergessen habe, erneut zu erwähnen. 

Du fragst dich jetzt, wie das sein kann? Ich plotte nicht, bzw. nur grob. Ich weiß, wie die Geschichte anfängt, wie sie aufhört und auch einige Szenen zwischendrin. Alles andere erarbeite ich mir im Laufe der Zeit. So habe ich schon ganz tolle Ideen gehabt, die ich auch direkt umgesetzt habe. 

Ich habe es mit Plotten versucht, aber da ich immer wieder von dem Plan abweiche, weil mir plötzlich eine bessere Idee kam, habe ich es aufgegeben. Es soll ja einige Menschen geben, die auf diese Art schreiben.  

Was im April 2025 sonst noch los war

  • Ich habe eine Kurzgeschichte für eine Spendenanthologie zum Thema Wölfe eingereicht und warte jetzt darauf, ob meine Geschichte angenommen wurde. 
  • Wie schon im letzten Jahr habe ich wieder eine Weihnachtsgeschichte für die Spendenanthologie, die der Club der Selfpublisher seit mittlerweile drei Jahren herausgibt, geschrieben. Auch hier warte ich auf Rückmeldung, ob ich wieder dabei sein darf. 
  • Ich habe als Hausaufgabe für meinen Schreibkurs eine Romanidee geplottet und eine für mich tolle Rückmeldung bekommen. 
Darüber habe ich mich wirklich gefreut

Was ich im April 2025 gebloggt habe

  • Es ist soweit! Der allererste Blogartikel auf meiner Autorenhomepage. Ein denkwürdiger Tag. 😉
  • Warum muss es Selfpublishing sein? Das Thema ist mir zu wichtig, um es unter den Tisch fallen zu lassen. Ich habe in der Vergangenheit oft Diskussionen dazu führen müssen.  

Ausblick auf den Mai 2025

  • BuchPassion am 3. Mai in Bremen
  • Plan: Rohfassung für DKzL beenden
  • Plan: Mindestens drei Kapitel überarbeiten

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